Blick von der Sanatoriumsliege

Nachdem es mir immer noch nur wenig besser geht, hat der Chef mich nach draussen vefrachtet. Einen Spaziergang musste ich dankend ablehnen, aber frische Luft an einem warmen, sonnigen Plaetzchen kann mal immer nicht schaden.
Meinen Plan, in Kanada sofort mit dem vielen guten Essen aufzuhoeren, halte ich‎ problemlos ein. Immerhin gab’s heute zum ersten mal Elchhacke, die wird mich bestimmt wieder zu Kraeften bringen.
Es ist Bienenschwirren in der Luft, und vom Teich hoere ich die Froesche anscheinend auf ihren Kaemmen musizieren.‎ Die Weidenkaetzchen sind in Bluete, und den Aspenknospen fehlen nur noch ein paar warme Tage. Die sind schon angekuendigt, mit bis zu 26 (!) Grad. Ueber mir spielt ein Rabe im Wind: Fluegel einklappen, drehen, Fluegel wieder raus, Pause, von vorne. Einfach, weil er’s kann und weil’s Spass macht.

OK, zwei Moskitoren habe ich auch schon gemoerdert. Laestige Dinger.

Ein Gedanke zu „Blick von der Sanatoriumsliege

  1. SonjaM

    Na, Dich hat’s ja wirklich bös erwischt. Hoffentlich bist Du bald wieder fit genug, um Deine Umgebung wieder zu erkunden. Liebe Grüße!

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