Archiv der Kategorie: Rund ums Haus

Tadaaah: Herbst. In echt. – Fall. But really now.

Eigentlich muesste ich raus. Es gibt immer was zu tun. Aber tatsaechlich ist es mir jetzt mal zu kalt. Gestern haette ich fast schon Socken angezogen, und das ist eigentlich ein Zeichen fuer Winter. Ich entschied mich dagegen, aber zog immerhin geschlossene Schuhe an.

I should be outside. Doing stuff, chores. But really, today I still feel a little cold. Yesterday I was just about to wear socks, and that’s in fact a sign of winter. So I decided against it, but wore real shoes instead.

Herbstliche Dinge sind inzwischen passiert.

Autumnly things have been happening since my last post.

Tatsaechlich habe ich es ein paar Mal geschafft, morgens Yoga auf der jetzt leeren Jurtenplattform zu machen. Auch mit Decke und einmal sogar mit Socken!

Indeed I managed to put in a few yoga sessions in the morning on the now freed-up yurt platform. With a blanket and once even with socks!Eine halbe Tuer habe ich gestrichen. Das Foto ist schlecht, die Farbe ist hellblau. Der Herr Hoe. wohl nicht so beeindruckt, aber er hatte leichtfertig gesagt, dass es ihm eigentlich nicht so wichtig sei. Tja.

I painted half a door. The picture is bad, the colour is a light blue, really. The boss does not seem overly impressed with it, but he had offhandedly said that he did not care all that much about colours. Well then… Die Kuehe der Nachbarn auf der Strasse, auf dem Weg zu ihrer Heimatweide, das ist immer ein Zeichen, dass der Herbst da ist.

The neighbours‘ cows on the road on their way home are always a sure sign of fall.

Und dann natuerlich die Kraniche, die in den letzten Tagen immer zu sehen und zu hoeren waren, in immer groesseren Zuegen.

And the sandhill cranes, of course, visible and very audible always in the last few days, their flocks seemingly growing by the day.

(Ab) Heute auf der To-Do-Liste: Kuerbisse und Zucchini retten und irgendwie verarbeiten. Bohnen fuer Saatgut ernten. Pfirsiche und Birnen verarbeiten. Mit der experimentellen Herstellung von „anderem“ Sauerkraut und milchsauer vergorenen Moehren beginnen. Das klingt nicht lecker. Wie ist das deutsche leckere Wort? Ich habe mich naemlich – bisher nur virtuell – mit fermentierten Lebensmitteln befasst, das ist anscheinend gerade sehr im Trend hier. Und erscheint mir sinnvoll und interessant. Also will ich das mal testen. Wieso schmeckt aber jetzt mein Haferpamps irgendwie geraeuchert?

(As of) today on the to-do-list: Salvage squashes of all kinds and process them, somehow. Harvest beans for seed. Process peaches and pears. Begin with the experimental production of „different“ sauerkraut and lacto-fermented carrots. In English that sounds much tastier than in German. I have begun, only virtually so far, to look into fermented foods. Seems to be quite a trend among foodies here. And appears to me to make sense and create good flavours. So I will embark on a bit of a new adventure with that. Now why does my cereal taste like smoked sausage???

Und ein Rabe in der Truhe… – And a raven in the freezer…

Es geht immer noch rund hier. Deswegen musste der Rabe, den ich sehr tot, aber ziemlich unbeschaedigt bei einer meiner kleinen Erledigungstouren auf dem Highway gefunden habe, erstmal in die Truhe ziehen. Ich will den Schaedel und die Fluegel behalten.

Things are still pretty busy around here. Which is why the raven that I found rather dead but rather undamaged on the highway as I was coming home from one of my many errands, had to move into the freezer for now. I want to keep the skull and the wings.

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Ebenfalls in der Truhe, rechts, natuerlich die gute Jerseymilch, daneben steht Butter, die ihr nicht sehen koennt, und links ein Schweineherz. Den Rest davon seht ihr auch noch nicht. Am Samstag wurde geschlachtet, an einem der heisseren Tage, weil es anders irgendwie nie passte. Am Sonntag dann zerlegt, mit Hilfe von Katrin und Co. Alles, aber auch alles war fettig. Es wird Wurst geben und Schinken und Schmalz, und Kassler, wenn wir endlich ein Rezept finden, und gestern abend habe ich schon die Filets eher verbraten, naemlich zu heiss und zu lange. Das Wetter am Sonntag war bestimmt durch Rauch von den Feuern in BC, der die Sonne orange faerbte und nicht nur als Nebel sichtbar, sondern auch sehr gut zu riechen war. Nicht schoen.

Also in the freezer, on the right, is of course the wonderful Jersey milk, next to it invisible for you is homemade butter. On the left a pig heart. The rest of that pig is also invisible for you, so far. On Saturday Gereon butchered a pig, on one of the hotter days, because it would never fit in otherwise. On Sunday we cut it up, with the help of Katrin and family. Everything, really, was greasy! There will be sausage and bacon and ham and lard and Canadian bacon if we ever find that receipe. Last night I already semi-ruined the tenderloin strips by cooking them too hot for too long. The weather on Sunday was marked by the smoke drifting in from the BC forest fires, colouring the sun a weird orange and not only visible as a haze, but also very smelly. Not nice.

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Drumherum wird Honig geerntet und geschleudert, gekocht, gebacken, gespuelt, Honig abgefuellt, Bienen umgezogen, gern spaet – das Uebliche halt. Auch wird immer mal eine Fledermaus vorsichtig aus dem Haus geleitet.

When we’re not butchering, there is honey to be harvested and extracted, cooking and baking to be done plus the ensuing dishes, then honey to be poured, bees to be moved, preferrably late – the usual. Also, occasionally there’s a bat that has to be gently ushered out of the house.

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Na, und mitten in dieses kaum sortierte Chaos kam das:

And smack in the middle of this highly unstructured chaos, this here arrived:

Niedlichkeitsfaktor auf der nach oben offenen Petra-Skala: Nach oben offen!

Cuteness factor on the unlimited Petra cutitude scale: unlimited!

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Wo fange ich an? – Where do I start?

Im Bett hab ich heute morgen gefroren – der Chef sagt, es war die feuchte Luft, die durch’s Fenster kam. Ich sage: das ist der Herbst. Der kommt dann jetzt mit Schwung. Wie immer, ist das „nur“ ein Bauchgefuehl, aber dem traue ich. Und dann kommt so ein Druck auf, und die Gewissheit, dass ich keinesfalls schaffen werde, was ich gern schaffen wuerde.
In bed this morning I was cold – the boss says it’s the humid air coming in through the window. I say: it’s fall. Approaching fast. As always that’s „just“ my gut feeling, but I trust it. And with it comes that feeling of pressure and the certainty that there is NO way I will get everything done that ought to get done.

Vor der Tuer knapp unter 10 Grad. Und 10 kg Kirschen. Die muessen jetzt aber wirklich mal verarbeitet werden.
On the porch just below 10 degrees Celsius. Plus 10 kg of cherries. They will really have to be processed now.

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Schnell bei der Honey Co-op anrufen und Honigbehaelter bestellen – gut 500 kg sind in den Tanks und muessen bald abgefuellt werden.
A quick call to the Honey Co-Op, to order containers – 500+ kgs of honey are in the tanks, waiting to be poured into those containers.

Das Hofraeumkommando ist schon unterwegs, Alma betaetigt sich als Freischneider. Seeeehr langsam, wie Esel so sind.
The yard cleaners are already on duty, Alma being the weed whacker and detailer. Working VEEEEERY slowly, donkey-style.

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Hier ist eine echte, lang ersehnte, eigentlich ganz einfach installierte Neuerung: Endlich ein Tor! Deswegen naemlich koennen die Hofraeumer rumlaufen und arbeiten. Hunde und Huehner gehen natuerlich drunterher. Wer genau schaut, sieht aushaeusige Huehner und kann vielleicht bei dem kleinen Menschentor sogar die Befestigung erkennen: Heukoerdelchen natuerlich…
Here’s a true, long-awaited and then quite simply installed novelty: We finally have a gate! This is why the yard cleaners can run free and work. Dogs and chickens, of course, just crawl or walk underneath. And if you look closely, you will not only see some renegade chickens, but also the „hardware“ on the small wooden man gate: baler twine, of course…

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Wie der Tau so auf den Spinnennetzen und Beikraeutern glitzert – ich sag’s euch, das ist der Herbst.
The way the dew sparkles on the cobwebs and the „side plants“ – I tell you, that’s fall.

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Ich dachte, ich haette gar nicht viel Mangold – aber irgendwie dann doch. Was mach ich jetzt damit?
And I had thought I wouldn’t have all that much Swiss chard – but now? And what do I do with it?

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Die Zucchini nehmen immer noch und immer mehr Anlauf!
Zucchini squash are still lurking in the shadows, gaining strength!

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Nicht abgebildet werden koennen die vielen Gedanken, die mir so durch den Kopf gehen, nicht nur ueber aktuelle Garten- und Kuechenprobleme… Was also tu ich, um dem Druck zu begegnen? Erstmal ein Feuer im Herd anzuenden (Spuelwasser wird immer gebraucht). Und dann das noch kokelnde Draussenfeuer von gestern abend fuettern. Und mich dazu setzen. Den Insekten lauschen, die seit Tagen die Luft mit hohem Sirren erfuellen (nein, keine Moskitos, die sind fast weg). Mich umschauen und freuen ueber den blauen Himmel, die Baeume, die Tiere und den Luxus, dass ich hier im alten Bademantel (den will keiner sehen…) sitzen kann und belanglose Dinge in meinen Blog schreiben. Schoenen Tag allerseits! (Doof ist nur, dass ich nicht frueh genug neue Milch aus der Truhe geholt habe – mehr Tee is jetzt nich, leider.)
Not shown are the many thoughts that wander through my mind, not only on current and pressing garden and kitchen issues… So what do I do to deal with the pressure? First light a fire in the wood stove (there’s always a need for dish water). And then feed the embers that are still smouldering in the fire pit outside from last night. And sit with that. Listen to the insects that have been filling the air with their high-pitched whizzing (no, these aren’t moquitoes. The skeeters are almost gone). Looking around, I enjoy the blue skies, the trees, the animals and the luxury of this life: I can sit here in my really old and tattered bath“robe“ (you don’t want to see that…) and write irrelevant things on my blog. Enjoy your day, everybody. (The only seriously sad thing is that I forgot to take milk from the freezer, so no more tea for a little while.)

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Fast Forward

Letztens war noch Mai. Jetzt ist fast August. Branta c. ist nicht mehr, sie wuchs nicht und begann dann, sehr angestrengt zu atmen – irgendwas war gar nicht richtig und scheinbar auch nicht reparabel. Schade.

Workawayerin und Tochterkind hier und wieder weg. Ich mit Tochterkind gemeinsam zurueck nach Deutschland, um in seinen letzten Tagen bei meinem Vater zu sein. Intensive Zeiten. Jetzt bin ich, nach drei Wochen, wieder hier. Ausatmen. Nachdenken. Und arbeiten. Meistens arbeiten. Der Garten praesentierte sich als ein Dschungel, nachdem es wohl in diesen Wochen eher warm und eher feucht war. Inmitten von Wildwuchs aber findet sich viel mehr Gemuese als erwartet. Moehren, rote Bete, Zucchini, Erbsen, Mangold, Himbeeren wild und zahm. Und ich habe noch gar nicht alles gefunden…

Meine Sense hat brav auf mich gewartet und wir haben viel zu tun. Sensentherapie. Dazu kommt Eseltherapie, geliefert von Alma und Luise, die sich inzwischen in ihre Sommerkleider geworfen haben. So schoen! Der Imker hat auch mit dem Honig auf mich gewartet, gestern wurden die ersten 200 kg oder so geschleudert, mehr wartet auf Ernte noch diese Woche.

Ich stelle einfach einen Bilderreigen ein, es ist das uebliche und begeistert mich doch immer wieder. Die roten Blumen wachsen am Feuerausguck, leider wurden die Samen bei mir von den Voegeln verscharrt oder gefressen.

Recently, it was May. Now it’s almost August. Branta c. is no more. She/he did not seem to grow, and then started breathing very heavily. Something must have been irreparably wrong. We were sad.

The workawayer and my daughter have been and gone again. I returned to Germany together with my daughter to be with my Dad during his last days. Intense times. After three weeks, I am now back. Exhaling. Thinking. Working. Mostly working. The garden has turned into a veritable jungle, since the weather seems to have been warm and moist while I was gone. But in the midst of the herbal jungle, there are far more edibles than I had expected: Carrots, beets, peas, swiss chard, zucchini, raspberries both tame and wild – and I haven’t even found everything yet.

My scythe has been waiting for me, and we have lots to do. Scythe therapy. Complemented by donkey therapy, delivered expertly by Alma and Luise, both now in their summer clothes. So beautiful. My beekeeper has waited for me, too, with the harvest. Yesterday we extracted the first 200kg or so, and there should be more this coming week.

Here are some pictures, the usual, and my favourites always. The red flowers are growing at the fire lookout, Maltese Cross. I tried to grow them here, but the birds got the seed. 

Fruehlingsfruehstueck – Springtime goodies

Unsere Bienen hatten ja nicht so toll ueberwintert. Und dann entdeckte ich vorgestern auch noch, dass ueber Nacht der Baer etwas zu essen gesucht und offensichtlich  gefunden hatte. Schade, schade!
Our bees had not wintered all that well. And then two days ago I discovered that the bear had obviously looked for some goodies – and found them. Too, too bad!

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Wetter immer wieder – And always the weather

Mit dem blauen Himmel ist es immer noch sparsam hier. Nimmt wahrscheinlich Anlauf… Mal ist der Schnee weg, so dass wir die Matsche geniessen koennen, dann kommt er schwuppdiwupp ueber Nacht zurueck. Es ist eine wunderbare Uebung – leben mit dem, was da ist. Und nur leise schimpfen. Wenn ueberhaupt. Tatsaechlich gehe ich manchmal raus, mit den Hunden, und finde so absolut nichts verkehrt an diesem weiss-grauen Wetter. Es gibt auch darin viel schoenes zu sehen, wenn man mal genauer hinguckt. Finde ich jedenfalls.  Das Foto oben rechts machte ich am Ostermontag oder so, aber es war definitiv nicht der Osterhase, der da mal kurz den Winterschlaf unterbrach.
Alberta blue skies are still a little scarce round here. Probably gathering strength… Sometimes the snow disappears so that we can fully enjoy the mud, and then, hey presto, overnight it returns. It is a wonderful practice – living with what is. And complain under your breath only. If at all. In truth, I sometimes take the dogs for a walk and I cannot find anything wrong with the white and grey. It has its very own beauties if only one can see them. At least that’s what I think. The top right picture, btw, was taken on Easter Monday, I think, but it was definitely not the Easter bunny that interrupted its hibernation for a short outing. 

Natuerlich kommen mir bei schlechtem Gartenwetter immer viele Ideen fuer die „Innenausstattung“. Und so begaben die unerschrockene Katrin und ich uns kurz entschlossen am Sonntag (geht hier ja!) auf einen sehr verschneiten Roadtrip nach Edmonton, um uns dort bei IKEA inspirieren zu lassen. Eingekauft haben wir natuerlich auch. Und Leute geguckt – soooo bunt! Ausladen in der Matsche war dann interessant. Sagte ich neulich, Schneeschuhe seien „A girl’s best friend“? Inzwischen denke ich, vielleicht auch der Calf Sled, der Transportschlitten. Und koennt ihr sehen, was es fuer eine Ueberraschung geben wird fuer den Chef, wenn ich erstmal die Lampe auspacke? – Ich freu mich schon auf das Gesicht, auch wenn ich noch nicht wirklich weiss, wo das Ding hin soll!
Of course, when the weather makes gardening impossible, I get all these ideas for „interior decoration“. And so the fearless Katrin and I at very short notice decided to go on a, very snowy, road trip to Edmonton on Sunday (impossible in Germany) to get some inspiration at IKEA. Of course, we also bought a few items. And did some people watching – soooo colourful! Bringing the stuff into the house through the mud and snow was interesting. Do you remember that I recently talked about snowshoes being a girl’s best friend? Well, now I’m thinking, maybe the calf sled should be mentioned too. And can you see the surprise that is in store for the boss, once I unpack the lamp? – I am so looking forward to his face, even though I don’t really know, yet, where the thing is going to go!

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Heute aber ist wieder alles normal. Ich habe gestern Milch geholt, gut 20 Liter, und erstmal ueber Nacht stehen lassen, damit sich die Sahne absetzen kann. Eben dann abgeschoepft – ca. 2 Liter habe ich umgefuellt, aber es waere noch mehr gegangen! Hier darf man keine Angst vor (Butter)fett haben.
Today things are back to normal. I got milk yesterday, about 20 litres, and let it sit overnight so that the cream could rise up. Before lunch, I scooped the cream off, 2 litres at least, but there would have been more! Best not be afraid of (butter)fat here.

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Wir koennen auch anders – We know different, too

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Weil das Wetter immer noch mies war und getreu dem Motto, dass Bewegung bessert, stellte ich mich gestern erst einmal auf meine Langlaufski. Das war ein Schuss in den Ofen, zumal Sixty sich als Trittbrettfahrerin betaetigte. Aber auch die Schneeverhaeltnisse waren total ungeeignet, selbst als ich durch meine selbst gespurte Mini-Loipe zurueckkam. Aber die Schneeschuhe, die sind a Girl’s Best Friend bei solchem Wetter. Leicht, unsinkbar – und mit ein paar einigermassen passenden Stoecken ging’s los, in die andere Richtung. Schee war’s – und geschwitzt habe ich auch ordentlich, so dass ich das wohl als Kardio-Training abhaken durfte.
Since the weather was still miserable, and according to my firm belief that movement is improvement, I first put on my cross-country skis yesterday. Not a good idea. Even worse since Sixty tried to hop on several times. And the snow conditions were totally unsuitable, even when I returned on my previously made mini-trail. But snowshoes – snowshoes are a girl’s best friend in this weather. Light-weight, unsinkable – and with my almost fitting poles I took off, in the other direction. Lots of fun – and I worked up a serious sweat so that I’m sure this counts as cardio training.

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Schon gestern abend war der Himmel klar, und heute morgen gab’s dann endlich wieder „richtiges“ albertanisches Wetter: Knusprig kuehl mit minus 6 oder so, und blauer Himmel ueber Glitzerschnee.
Last night I already noticed that the sky was clearing, and this morning we were finally treated to „proper“ Alberta weather again: crisp and cool, minus 6 or so, and blue skies above bright snow.

Allerdings war ich kaum draussen, denn im Gegensatz zu mir bekam der Chef ploetzlich einen unerwarteten Motivationsschub, und ich durfte assistieren. Das tat ich natuerlich sehr gern, denn: 10 Jahre spaeter, das waren seine Worte, nachdem ein Anfang gemacht war mit den nie fertig gewordenen Uebergaengen von Waenden zu Decke. Fast 9 Jahre ist es her, dass wir in das unfertige Haus eingezogen sind. Es ist ein Holz-Patchwork, aber das letzte, die Schwarzpappel mit den interessanten Streifen, ist vom eigenen Land, selbst gefaellt, aufgesaegt, auf Mass geschnitten und gehobelt. Das finde ich schon ziemlich klasse.
However, I didn’t really make it outside much today, because – quite contrary to me – the boss all of a sudden experienced a surge in motivation, and I was asked to assist.  Which I did very gladly, because: Ten years after. That’s what he said after he had finished this first part of the transition from walls to ceiling. Not quite right, but it is in fact almost 9 years since we moved into the unfinished house. It is a wooden patchwork, but this last wood, black poplar with its interesting colouring, comes from our own land, felled, cut up, planed all by the boss himself. I quite enjoy that.

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Mein Plan ist nun, das Sperrholz in einem blassen Gelb zu streichen, damit die Ecke ein wenig heller wird. Und vielleicht gibt’s dann auch mal besseres Licht.
My plan now is to paint the plywood a pale yellow to brighten up the corner a little. And maybe there will also be better lighting there, some day.

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Und hatte ich schon erwaehnt, dass der Mann ja so ein Heavy-Duty-Typ ist? Ich hatte um ein kleines BlechgestellCHEN mit einem Siebchen gebeten, auf dem ich Raeucherkraeuter per Teelicht verkokeln lassen koennte. Ich bekam: Edelstahl, Bronzeboden (sehr schoen, uebrigens), schwer wie eine Hantel, wahrscheinlich als Waffe geeignet. Und ein bisschen zu gross. Aber es gefaellt mir sehr gut! Und es funktioniert, mit kleinen Umbauten.
And did I mention that the man is a heavy-duty kind of a guy? I had asked him for a SMALL sheet-metal type holder for a small wire mesh on which I could slowly smoulder some incense and herbs over a tealight. What I got: Stainless steel, with a bronze bottom (very pretty, btw), heavy like an exercise weight, could likely also be used as a weapon. A little too tall. But I do like it very much! And it works, with some minor tweaking.