Naturbelassen…

…präsentieren hier Mr und Mrs Homesteader (so sagt Judy, die dieses Bild gemacht hat. Homesteader sind so ’ne Art Selbstversorger, früher bekamen Leute vom Staat sehr billig Land und konnten dort ihre Homestead, also ihre „Heimstatt“ errichten) ihre erste selbst gemolkene Ziegenmilch.
Beide Damen haben nämlich so derartig monströse Euter, und Tallulah hat sich ziemlich geschnitten an einem Draht, dass wir beschlossen haben, die Kinderchen werden da gar nicht Herr drüber. Wir haben bei beiden Damen bei je einer (der dickeren) Hälfte etwa 3/4 l entnommen, aber man sieht und fühlt praktisch keinen Unterschied. Wir haben auch gelesen, dass die Saanen-Ziegen die Holstein-Kühe unter den Ziegen sind. Nun scheint uns das recht plausibel. Tallulahs Milch ist noch halb Kolostrum, scheints, außerdem wegen der Verletzung unbrauchbar. Aber Odettes ist schon in Gereons Kaffee, mit vollem Cholesterin-Gehalt, allem Fett und nicht pasteurisiert, obwohl der Bauer uns schon darauf hingewiesen hat. Und die Mädels haben sich recht ordentlich gestellt. Nur ich, ich hatte natürlich erst so meine Probleme. Anscheinend kann hier jeder melken, außer mir. Aber es hat geklappt!