"Im Frühtau…

…zu Berge“ – oder doch so ähnlich. Nur, dass da kein Frühtau war, sondern immer noch -25°C klirrten, als die Ziegen morgens enthusiastisch die höchste Erhebung hier in der Gegend erklommen. Willkommenes Kino natürlich auch für die Pferde. Und Gereon berichtet, dass Guste energisch alle Nachklimmer vom Gipfel geboxt hat, der kleine dicke Billy (unten links im Bild) ist schließlich sogar mit einer ganzen Heukante abgebrochen. Gut, dass er geländegängig ist. Oben bei Auguste befindet sich die kleine blaue Odette, die es geschafft hat, sich bei Auguste so einzuschleimen, dass sie sogar manchmal mit ihr zusammen fressen darf.
Weil die armen Hörnertierchen bei -30°C so erbärmlich klapperten, hatte der Herr Hö. ein Einsehen, und wir haben sie in die leicht vorgeheizte Kälber-Wärmekiste gepackt. Am ersten Abend mussten wir sie noch zerren, am zweiten Abend ging das schon wie von selbst, und heute morgen hatte Gereon den Eindruck, sie hätten auch noch 1-2 Stündchen mehr darin verbringen wollen. Das ist Prärie-Luxus!
Doch jetzt hat es wieder kuschelige -2°C, und da will man ja die Tiere nicht verpimpeln, deshalb schlafen sie jetzt wieder unterm Scheunendach.