Multi-tasking

Frauen sollen das ja angblich können… Ich bin mir nicht so sicher. Nachbar Bob brachte eine ganze Kiste himmlischer Crab Apples. Das ist ein wertvolles Geschenk, weil doch hier praktisch keine Äpfel wachsen, und für eingeborene Oberberger ist das schon ziemlich hart, September ohne Äpfel. Was man kauft, ist widderlich süß, also kaufen wir das nicht. Jedenfalls, Crab Apples. Als Muster brachte er auch Kompott mit. Super-lecker, weil arg säuerlich. Ich also die Äpfel in den großen Milchtopf geworfen, und dann multi-getasked. Ich weiß nicht, was ich noch gemacht hab. Jedenfalls sind sie untendrin schwarz gekohlt, und der Topf auch. So ein Mist. Heute 2. Versuch, scheint zu klappen, OBWOHL ich zwischendurch Bilder ins Netz lade etc.pp. Unverbesserlich!
Bei Jody McLean, von der ich zwei wunderbare Shetland-Schaf-Vliese (geschoren, damit ich spinnen kann) gekauft habe, musste ich auch wieder Multitasken beim Esel-Kraulen, nämlich kraulen und erklären, wie dann die Unterlippe fällt und das auch überprüfen. Hat funktioniert. Meine gebeugte Position ist aber auch besser so, diese Bilder hätten sonst Marianne gezeigt, wieviel ich anscheinend wirklich zugenommen habe. Dabei passen mir meine größeren Jeans noch … aber der Winter kommt, und der Mensch braucht Wärme. Der Esel dient übrigens der Kojoten-Abwehr, was er wohl auch gut macht. Heißt Clover und ist eine Dame. Und auf dem Foto sind zwei Großmütter, doch es sind weder der Esel noch ich – oh Manno. Sollte ich mir die Haare färben?
Konzentration allerdings hier: Boah, die können ja quieken, diese kleinen Dinger! Sind Georges neueste Nachwüchse. Hat er – jedenfalls hörte es sich so an – unter Einsatz seines Lebens von der sehr ärgerlichen Mama weggeholt und uns mal kurz überreicht, während Mama einem zornigen Herzanfall nahe war.