Neuzugänge

Hier ist so viel los, da kommt der Mensch gar nicht zum Aktualisieren von Websites. Erstmal hab ich die Helga zum Flieger nach Calgary gebracht, drei Wochen vergingen wie im Flug. In einem genialen Schachzug kam Runa am selben Tag an UND der neue kleine Hund wurde an den Flughafen geliefert. Ganz schön aufregend. Runa, der namenlose kleine Hund und ich sind dann „die übliche Tour“ gefahren, haben in Banff übernachtet (oh weh, mit einigen Unfällen des kleinen Hundes im Hotelzimmer). Das obligatorische Tochter-im-Hotelbett-Foto gibt es zwar, es wurde mir jedoch die Veröffentlichung untersagt. Stattdessen das ebenfalls obligatorische Hund-im-Hotelbett-Foto, zu diesem Zeitpunkt noch namenlos: . Nach Erkundung des gar nicht üblen Banff, das allerdings von Deutschen bevölkert schien, zogen wir dann weiter zum Lake Louise, wo der kleine Hund jede Menge Aufmerksamkeit auf sich zog und meist für einen Whippet gehalten wurde, während die Nini ja hier häufig als miniature greyhound identifiziert wird. Tja. Lake Louise dito. Es scheint, dass um diese Zeit alle deutschen Abenteurer mit Geld (und das sind nicht die ganz Jungen) nach Kanada ziehen. Wir unterbrachen den Weg nach Norden dann am Maligne Canyon und am Maligne Lake, wobei ich diesen Canyon wirklich sehr beeindruckend fand. Wird einem ganz kodderig, wenn man da runter guckt, wo das Wasser in der Tiefe durchstrudelt. Hier sieht man Runa und das kleine Wesen, dass immer noch namenlos war, bei einer der ersten Pinkelpausen und am Maligne Lake. Übernachtung in Jasper war nicht so nett, weil alles, wirklich alles besetzt war oder aber keineswegs Hunde wollte. Und 300 Dollar für eine Suite mit Wasserbett wollten wir irgendwie nicht ausgeben – man stelle sich vor, das Hündchen nagt das Bett an!!!
Unterwegs gab es tatsächlich programmgemäß einiges an Wild, Schafe in Gruppen, Hirsche natürlich aller Couleur, und am Schluss, zwischen Grande Cache und Grande Prairie, tatsächlich einen freundlichen Bären am Straßenrand. Das Wetter spielte auch prima mit – alles ist gelb gegen den blitzblauen Himmel. Es ist zwar kühl, aber nach wie vor sehr sonnig. Zu Hause angekommen, wurde gleich im Lexikon nachgeschaut, und siehe da: Floozy, Runas erster Vorschlag für den kleinen Hund (nach Tripstrill und anderen Scheußlichkeiten der Musiol-Sisters), bedeutet tatsächlich Flittchen. Gut, dass wir das nicht schon am Lake Louise gerufen hatten. Also heißt der gefährliche Kojotenjäger und reine Draußenhund nunmehr Zora, die Graue. Einen rosa Babybauch hat sie und gebärdet sich bei Bedarf recht labberig. Und der Herr Hö. macht gleich alle Erziehungsbemühungen zunichte: Sein Kommentar, vor Zeugen: „Das gehört so.“ Nun ja.

2 Gedanken zu „Neuzugänge

  1. goaty

    Das ist ja nicht fair, Ehemann-im-Bett-Bilder zu veröffentlichen und Tochter-im-Hotelbett nicht! Und müßte Zora nicht eher rot sein? Ich hatte mal vor 1000 Jahren ein Buch ‚Die rote Zora‘. Naja, schöne Grüße rundrum – gleich kommt’s Gerhardle und installiert mir 2 neue Computer, dann wird hier alles rasend schnell.

  2. springtime

    das kleine is ja schon arg niedlich! ich hab heute bilder von einem windhundtreffen hier in der nähe in der zeitung gesehen – da war ein whippet in einer pose abgebildet, die ich an nini auch schon oft gesehen hab. anscheinend ist das rassen-spezifisch 🙂 ich will auch sowas….also so nen hund….

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