Mondlandung verkehrt

Ein kleiner Schritt fuer die Menschheit, aber ein grosser Schritt fuer uns: Seht ihr den Unterschied zu vorher???

Nein? Koennt ihr auch nicht, logisch, weil ich naemlich hier im angezapften Internet in Grande Prairie auf dem Farmers Market keine Bilder hochladen kann. Jedenfalls: Wir haben 4 (in Grossbuchstaben VIER) Fenster eingebaut!!! Das heisst, dass wir gestern luxurioes hinter dreien davon, zwar auf Bienenkaesten, aber immerhin gesessen, Tee bzw. Kaffee getrunken und Chocolate Ginger Brownies gegessen haben. Ziemlich gut. Der kleine Hund hat sich schon ordnungsgemaess auf einem Sonnenfleck rumgewaelzt. Ziemlich erstaunlich eigentlich, weil ja noch keinerlei Polsterung fuer die Knochen da ist. Aber Sonnenfleck.

Nine openings to go, das heisst, noch fuenf Fenster und vier Tueren, wovon wir aber wohl die oberen Tueren eher einfach fest verbrettern werden, einstweilen, der Eilbeduerftigkeit halber. Jetzt scharre ich naemlich richtig mit den Hufen, ich will unbedingt einziehen, sofortissimo. Kann schliesslich nur besser werden als Kueche jetzt.

Derweil ist, ebenfalls fotografiert zur spaeteren Veroeffentlichung, immer noch schoenstes Herbstwetter, leider fallen die Blaetter schnell. Aber sie sind golden, und immer noch fliegen die Gaense, und gestern sogar noch ein paar Kraniche. Es gibt Morgennebel und dekorative Sonnenauf- und -untergaenge (obwohl wir die tatsaechlich, wie der Name ja auch sagt, in Sunset House sehr oft haben).

Gelernt haben wir, dass bei Quark von 20 Litern Milch unsere Grenzen liegen. Irgendwie wiegt das Zeug nach dem Abfuellen in den neu erworbenen 25-l-Abtropfbeutel immer noch etwas viel, selbst mit meinem kraeftigen Molkereiassistenten war es schwierig, den Beutel hoch genug zu haengen. Beim Abnehmen war ich ohne Assistenz, und dann hatte ich das Zeug nicht lange genug abtropfen lassen, und dann war es immer noch schwer, und duenn, aber zu spaet – nie wieder haette ich es in den Beutel gekriegt. Also hab ich mal 7,5 kg semi-fluessigen, aber wohlschmeckenden Quark eingefroren. Das machen wir jetzt nicht mehr, 20 Liter auf einmal. Glaube ich jedenfalls. Andererseits: Feta von 20 Litern, das macht Spass. Wie im Sand spielen. Ich habe naemlich noch kleine Foermchen von Thomas und Julia entdeckt, und so habe ich lustige kleine Fetas produziert, die nun alle mit ihren grossen Bruedern und Schwestern (die Feta, der Feta?) im Salzbad schwimmen. Das mach ich jetzt lieber oefter. Die Truhe ist voller Milch und Kaese. Aber heute habe ich einen ziegenfreien Tag, das ist auch mal nett.