Dankesbriefe

Dankesnotiz

Ist das niedlich oder was? Fand ich bei Durchsicht der steuerrelevanten Unterlagen. Dass man mich die „Honeylady“ nennt, ist inzwischen ja alt, aber Lady Honey, das war letztes Jahr ein Novum. Besser als Gaga, oder? (vielleicht doch fuer die nicht so Englischen eine kleine deutsche Uebersetzung: Lady Honey (das verstehen alle, oder? 🙂 – ganz herzlichen Dank. Es ist ein wahrer Segen fuer uns, dass ihr bereit seid, den Honig zu ernten.)

Heute rief mich auch wieder eine Honigkundin an, um vorsichtig anzufragen, ob es noch frueh genug sei, ihren Namen auf die Bestellliste zu setzen. Soweit ist es also jetzt, dass sich die Kunden schon im Februar (und vorher) Gedanken machen, ob man wohl noch Honig reservieren lassen kann, auch wenn gerade Snowfall Warning ist und keine Bluete in Sicht und ich persoenlich noch gar nicht an Honig denke. Und dann geraten sie unweigerlich ins Schwaermen: Wie unvergleichlich gut der Honig sei, und wie die Freunde und Bekannten immer gleich wissen wollen, wo’s denn sowas Gutes gibt, und so durfte ich heute einen neuen Namen auf meine Liste setzen und konnte die Kundin auch beruhigen, dass sie eine der ersten Bestellerinnen ist und somit gute Chancen hat, tatsaechlich auch Honig zu bekommen. Auch bestellen diese Menschen ja selten noch „normale“ Pfundglaeser, die meisten wollen 2.5-kg-Eimer bzw., inzwischen noch haeufiger, 15-kg-Eimer, und davon gleich mehrere. Letztes Jahr hatte unser Rekordkunde eine Bestellung ueber 27 Eimer aufgegeben. Mennonitischer Hintergrund, viele Kinder, viele Bekannte und Freunde, gekocht und gebacken wird nur mit Honig als Suessungsmittel – dann kann man schon so einiges verbrauchen. Und ich freu mich! Es ist wirklich schade, dass wir den Absprung immer noch nicht schaffen (koennen, lt. Chef), uns nur mit der Produktion und dem Verkauf von Honig ueber Wasser zu halten. Die Kundin heute erklaerte mir auch, dass man doch eigentlich annehmen solle, der Honig aus unserer Region schmecke immer gleich. Aber sie habe schon Honig von vielen verschiedenen Imkern probiert, und mancher sei wirklich richtig fies. (Wir koennen uns denken warum: wahrscheinlich waren die Bienen in der Canola-Bluete…)

Und dieses Kaertchen mit seinem bluetenbedruckten Umschlag ist natuerlich nicht die einzige Danksagung, die wir bekommen, oh nein. Oft stecken Geld oder Scheck in einem Umschlag mit aehnlichen netten Worten. Es waermt einem das Herz!