Einmal Sueden und zurueck

Kurz nach Ostern stieg ich einmal mehr ins Flugzeug, um meine Freundin in Vernon, British Columbia zu besuchen. Als ich den Trip plante, mit all den Meilen, die ich gesammelt hatte und dann doch nicht vernuenftig in ein Business Class Ticket hatte umwandeln koennen, schwebten mir Sitzungen in Strassencafes vor. Doch je naeher meine Abreise kam, desto klarer wurde es, dass der Wetterbericht fuenf Tage Regen orakelte. Und so aehnlich war es dann auch. Das tat dem meisten Vergnuegen und dem so lange ueberfaelligen Nachholen von langen Gespraechen bei gutem Essen und zuviel Wein allerdings keinen Abbruch. Auch ein bisschen Yoga gab’s bei der netten Lehrerin, die da in den Seilen haengt, zu Demonstrationszwecken. Und eine kleine Wanderung am Kalamalka Lake entlang, an der Kekuli Bay. Ich schreibe das, weil ich die Namen so wundervoll finde! Mitgebracht habe ich mir Wolle aus dem entzueckenden Wollladen, in dem die Mitarbeiterinnen bei klassischer Musik ein wichtiges Arbeitsfruehstueck hatten, naemlich um Strickmuster auszuprobieren. Da will ich auch arbeiten! Und, so gar nicht noetig, hatte ich auch eine dicke Erkaeltung im Gepaeck. Der Sueden ist meiner Ansicht nach voellig ueberbewertet, mir war k-a-l-t!

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Gebt mir Schnee! Gebt mir blauen, also, ich meine, richtig blauen Himmel!

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Aaaah! Wuensche erfuellt. Mir ist warm, wer haette das gedacht? Und es sind weitere 15-20 cm Schnee in der Vorhersage. Das waere nun nicht noetig, aber ok, da machste nix. Auch sieht man auf dem ersten Schneebild, was ich fuer das neue Normal hielt, naemlich, dass ich jetzt nicht mehr im Schnee einsinke, die Schneeschuhe bleiben schoen obenauf. Der grosse Hund kann – mit absichtlich gespreizten Yoga-Zehchen – ebenfalls auf dem Schnee laufen. So dachten wir beide. Der Hund sackte schon vor mir ein paar Mal tief ein, aber ich dann kurz vorm Ziel so richtig, incl. Schneeschuhen, bis zur Huefte. Da fuehlt man sich ganz schoen bloed, denn es gibt nichts zum Abstuetzen. Jede noch so breit gespreizte Hand versinkt bis zur Achselhoehle. Ich weiss das, ich habe das ausprobiert. Also erstmal alle Reissverschluesse schliessen, damit weder Handy noch Brille noch sonst was wichtiges fuer immer oder zumindest bis zum Tauwetter im Schnee verschwinden. Und dann alle moeglichen merkwuerdigen Verrenkungen ausprobieren (leider, leider konnte ich das nicht fotografisch festhalten… ist auch besser so), bis man sich mit einer Hand an einem Ende eines Schneeschuhs buchstaeblich selbst aus der Tiefe ziehen kann. Inbegriffen sind ein prima Hueftoeffner sowie eine Rueckbeuge und eine Drehung – Yoga im Tiefschnee…

Jetzt werde ich noch ein bisschen meine Erkaeltung bei ihrer Abreise begleiten – ich las soeben einen Artikel ueber Shelf Care, und da ging es um nette Buecher, die wollen studiert werden.

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