Archiv der Kategorie: Kanadisches

Ankommen, ausatmen – Arrive, exhale

Kanada. Immer wieder ueberraschend. Auf dem Heimweg, der ja noch im Hellen stattfand, fiel mir als erstes mal wieder der Dreck auf, der am Highway entlang verstreut liegt. Die wirklich haesslichen Gebaeude. Der so genannte Urban Sprawl, also die Tatsache, dass sich eine Kleinstadt wie Grande Prairie ungebremst und flach immer weiter in gutes Farmland ausdehnt. Aber je weiter wir von der Stadt weg fuhren, desto besser fuehlte es sich an. Ich sah Gaense, Hirsche und einen Weisskopfseeadler, der uns ein winziges Stueckchen begleitete. Heute uebrigens einen zweiten. Was mich zuhause erwartete, wusste ich ja schon: Chaos, Matsche, schmutzige Hunde, jede Menge Staub und Dinge, die seit meiner Abreise entweder getan oder nicht getan worden waren. Der vertraute Geruch des Holzofens. Und Stille. Dachte ich. Hatte ich ja auch viel von gesprochen. ABER: Beide Hunde verbrachten die Nacht draussen, und sie bellten gefuehlt an einem Stueck. So gegen halb drei guckte ich das letzte Mal auf die Uhr, schlafen war ja sowieso schwierig genug, denn eigentlich war ich wach.

Canada. Always a surprise. On the way home, still in daylight, the first thing I noticed was the garbage scattered along the highway. Many truly ugly buildings. The so-called urban sprawl, the fact that a small city like Grande Prairie spreads out unchecked and flat further and further into good farmland. But the further we made from the city, the better I felt. I saw geese, deer and a bald eagle who flew beside us for a very short while. Today I saw another one. I knew what to expect at home: Chaos, mud, dirty dogs, any amount of dust and things that, since my departure, had or had not been done. The familiar smell of wood heat. And silence. Or so I thought. And had mentioned a lot. HOWEVER: Both dogs decided to spend the night outside, and it felt like they were barking all night all the time. At around 2:30 am I looked at my watch again… sleep was hard to find anyway, because I was wide awake, on CET still.

Heute morgen dann aber: Stille. Gaense. Sonst nichts. Es ist unglaublich, wie still es sein kann. Fast drueckt es einem auf die Ohren. Zuerst also mal raus und alle Tiere besucht. Es fehlt bis auf ein paar Huehner keines, aber es wollten nicht alle auf’s Foto. Die meisten haben keineswegs abgenommen, allen voran das Kitty-Kotzi, jetzt zur Knutschkugel avanciert. Meine Guete, ist die fett!

In the morning, finally: Silence. Geese. Nothing else. Unbelievable how silent it can be. Almost creates pressure in one’s ears. I made a little round first to check on all the animals. None are missing, except for a few chickens, but not all of them wanted their picture taken. Most have not lost any weight at all, first and foremost of them the Kitty-Cat, who has turned into a veritable ball. My goodness, she’s fat!Die Pferde haben etwas abgenommen, aber das ist nicht so schlimm.

The horses lost a little bit, but nothing to worry about.

Die Lamas sehen normal aus, George wollte nicht auf’s Bild.
The lamas look their usual selves, George did not want the publicity.

Der Sixty-Hund ist ein massives Tier, aber nicht fett.
Former little Miss Sixty is massive, but not overweight. Sixty und ich haben dann auch eine etwas weitere Runde gedreht, zuerst zu den Aspen-Schwestern. – Alles in Ordnung, wir haben uns begruesst.

She and I went for a little longer round, first to visit with the aspen sisters. Everything fine there, we said hello to each other.

Dann auf die andere Strassenseite. Dort sieht man, wie die Pappelknospen schwellen, und lecker riechen tun sie auch noch. Dabei ist noch viel Eis auf dem kleinen Dugout.
Then across the road. The poplar buds are swelling and smelling sweet, even though there’s still quite a bit of ice on the little dugout.

Sixty wandert immer in meiner Naehe, und sie muss sich natuerlich neben die knospigen Triebe des Labrador Tea auf den Boden schmeissen.
Sixty stayed close, and of course she had to throw herself down beside and on the swelling buds of the labrador tea.

Ein trauriges und zwei erfreuliche Kapitel: Bei den Bienen sieht es mal wieder „nicht wirklich so gut“ aus. Genaues weiss ich noch nicht, aber ich gehe davon aus, dass die meisten tot sind. Der Chef drueckt sich da immer ein bisschen vage aus.

Aber sowohl die Erdbeeren als auch, ueberraschend fuer mich, Thymian und Oregano leben noch. Im Gegensatz zu den sicherheitshalber drinnen ueberwinterten Lavendel-, Salbei- und Rosmarinpflanzen…
One sad and two happy „endings“: The indoor bees did not do well. I don’t know any details, but I assume that most of them are gone. The boss is always a little vague about that. But the strawberries as well as, surprise, surprise, the thyme and oregano survived in the garden. Not so the lavender, sage and rosmary that I had put indoors to save them...

Lili und Ludwig haben den streckenweise doch sehr kalten Winter gut ueberstanden, und inzwischen ist der Himmel albertanisch blau, und es gibt jede Menge Strom.
Lili and Ludwig made it well through the occasionally very cold winter, and by now the sky is Alberta blue, and we get lots of power from the sun.

Was mir heute morgen noch an Philosophischem durch den Kopf ging, ist verschwunden… Egal. Jetzt muss ich mal Kartoffeln kochen. Und mich weiter eingewoehnen. Milch hab ich schon geholt. Kann nicht viel mehr schiefgehen bei der Nahrungsbeschaffung.
All the philosophical things that went through my head in the morning are gone… Never mind. Gotta cook now, potatoes, onions…. And settle in. I already picked up some „real“ milk. So we’re good on the food side.

Tee am Morgen – Tea in the morning

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Das ist mein Ritual schon seit Jahrzehnten, und man koennte es auch als eine Art von Sucht bezeichnen. Ich moechte nicht darauf verzichten. Am liebsten im Dunkeln bzw ohne kuenstliches Licht, auch ohne Musik und/oder Computer. Heute morgen aber setzte ich fort, was mir gestern abend „zufaellig“ vor die virtuellen Fuesse fiel. Ein Interview mit Leonard Cohen auf YouTube, wo er ueber seine Aengste und einige andere Dinge aus der Perspektive eines Moenches auf Mt. Baldy spricht. Ich hatte schon so einige gehoert, aber dieses hier finde ich bis jetzt am nettesten, auch wenn ich die Zwischentexte auf schwedisch natuerlich nicht verstehe. Oder ist es norwegisch? Auf jeden Fall, IMHO, ein sehr interessanter Mensch, mit einem koestlichen Humor! Als ich seine Musik und dann auch seine Buecher als sehr junger Mensch kennenlernte, war mir natuerlich nicht bewusst, dass wir fuer eine kurze Zeit eine Nationalitaet teilen wuerden, Kanadier und ihr Land hatte ich so gar nicht auf dem Schirm damals.

This has been my little ritual for decades, and it could be considered an addiction. I do not want to do without it. And I prefer to celebrate it in the dark or without artificial light, and also without music and/or computer. But this morning I continued to watch what I came across „accidentally“ last night. An interview with Leonard Cohen on YouTube, where he talks about his anxieties and other things from his perspective as a monk on Mt. Baldy. I had listened to several already, but so far this is the one I like the most, even if I do not understand some of the background talk in Swedish, or is it Norwegian? Anyway, IMHO: what an interesting guy he was, and how funny, too! When I came to know his music and later also his books as a very young person, I obviously had no idea that we would share, for a short time, the same nationality. Canadians and Canada were absolutely not on my radar at the time.

Bestellung, 2. Teil – Second part of my request?

Heute morgen, Strasse nach Osten. Da ist noch mehr Schnee im Himmel… Aber wie immer, sieht alles schoen adrett, kontant aus. Ich mag das ja… Und ich habe sogar den Schuh gefunden, den Sixty gestern gestohlen hat, bevor der Schnee alles zudeckte.

Morning road, looking east. There’s more snow in those skies… But as always, everything looks neat and clean… I like that… And I even found the shoe that Sixty stole yesterday, before everything was blanketed.

Nachtrag: Jetzt ist es drei Uhr, es schneit seit Stunden, zweimal schon habe ich die Photovoltaik abgekehrt – es gibt kaum was Gemuetlicheres, als draussen rumzuwerkeln und dann reinzukommen zum warmen Ofen! Und der „schwarze Blitz“ oben auf dem Foto findet Schnee noch viel besser als Regen, scheint’s. Sie liegt den ganzen Tag froehlich draussen und laesst sich beschneien. Und klaut mehr Schuhe…

Edit: It is now 3pm, and it’s been snowing for hours, I had to sweep off the solar panels twice already (but no sun anyway…) – but there’s hardly anything more cozy and comfy than puttering about outside in the snow and then coming in to the warm woodstove! And the „black lightning“ from the picture above seems to love snow even more than rain. She’s been outside all day, enjoying the snow falling on her, rolling in it, dashing through it. And stealing more shoes…

Und schwupps, ist der Morgen um! – Whooosh – that was my morning zipping by!

Ich hatte mich festgelesen auf der Suche nach Anleitungen, wie man sein eigenes (Brot-)getreide anbauen kann. Das sind dann die Gelegenheiten, wo ich mir wuenschte, ich koennte mit dem Wissen, das ich jetzt habe, die Zeit nochmal so um 30 Jahre zurueckdrehen…

I had allowed myself to be sidetracked when I was researching ways to grow one’s own (bread) grains. Those are the times when I wish I could turn back time for about 30 years, all the while knowing what I know now…

Draussen ist mein Wetter: ein bisschen Schnee, blitzblauer Himmel, knapp unter Null. Meine Finger sind ein bisschen kalt, also lebe ich, das ist doch prima! Am Sonntag, als hier Erntedank gefeiert wurde, hatten wir Besuch aus Grande Prairie und obwohl der Himmel eher grau war, machten wir uns nach dem schon fast obligatorischen Elch-Menue auf den Weg zum Hochsitz und dann weiter, die grosse Schleife, am Biberteich entlang und zurueck. Wegen des oft sehr hohen Wasserstandes eine kleine Herausforderung, vor allem fuer den kleinen Ozzy, 5 Monate alter Englischer Staffordshire Bullterrier, sehr niedlich, aber eben noch klein und praktisch ohne nennenswertes (Winter-)Fell. So verschaetzte er sich auch mal und landete im Bib(b)erteich. Schwimmen kann er, das wissen wir jetzt! Hart wie Kruppstahl isser! Als Belohnung fuer seine Zaehigkeit (und auch meine, ich hatte naemlich nur Wanderschuhe, und die liefen irgendwann dann doch von oben halbvoll…) zeigten uns am Biberteich Hunderte von Gaensen und Enten, wie sie einen relativen Blitzstart hinlegen. Atemberaubend! Wer gut hinguckt, sieht nicht nur Ozzy, sondern auch unsere beiden Hunde, den „kleinen“ und den „wichtigen“, wobei der Kleine der groessere ist und der Wichtige der kleine rote Hund. Ist ja klar… Die beiden sind uebrigens voellig wasserdicht und wetterfest.

Outside, it’s my kind of weather: a skiff of snow, bright blue skies, just below zero. My fingers are a little cold, so I must be alive – good! On Sunday, which was Thanksgiving Day here, we had company from Grande Prairie, and even though the skies were rather grey, we set out for the usual walk after the „usual“ moose dinner. We walked the long round, which turned out to be quite a challenge in some spots because of abundant water. Especially so for young Ozzy, a 5-mths-old English Staffordshire Bullterrier. He’s extremely cute, but, well, little, and has no real winter hair to speak of. And he made a not so smart decision and landed in the beaver pond… We now know that he’s a decent swimmer… And tough as nails. Our toughness (mine, as well, because I wore hiking boots instead of something higher, waterproof, so my feet were wet within short) was rewarded when we came to the big beaver pond where hundreds and hundreds of geese and ducks showed us how to take flight in a hurry. Breathtaking! If you look closely, you can see not only little Ozzy, but also our two dogs, the „little“ big Miss Sixty, and the „important“ small red dog. They are totally weatherproof…

Heute morgen dann Bilderbuchwetter, wie angekuendigt. Da musste ich als erstes die Hunde zu einer kleinen Runde ausfuehren und die ueblichen Bilder von den ueblichen Szenen machen, die mir nie leid sind. Und jetzt sollte ich dann wohl doch noch was fuer’s Geld tun… Dabei koennte ich wahrscheinlich auch im Liegestuhl draussen liegen…

This morning, as mentioned and forecast, perfect weather. So I first had to take the dogs for a little walk and get the usual pictures of the usual scenes – I never ever tire of those. But now I should probably really do something for my money, or keep… Even though I could probably also lie outside in a deck chair or something…

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Das Knirschen unter den Schuhen – The crunch beneath my feet

Ich hatte es ja bestellt, und es scheint zu klappen, auch wenn niemand ausser mir sich der Bestellung anschliessen wollte. Gestern morgen noch war es so kalt, gefuehlt, dass meine Fuesse und Fingerspitzen gar nicht warm werden wollten. Also zog ich mich passend-winterlich an (Socken! Muetze! Wollunterhemd!) und zockelte mit den Hunden los – Jaeger hin oder her. Auf der Strasse fuehle ich mich relativ sicher. Die Bienen sind teilweise schon da, wo sie ueberwintern werden.

I had put in a request for it, and it seems to work, even though nobody else was asking for it. Yesterday morning it was still so cold, or at least felt so cold that my toes and fingertips never wanted to get warm. So I dressed winterly (socks! toque! woollen undies!) and took off with the dogs – never mind the hunters. I feel fairly safe on the road. The bees are already in the spot where some of them will overwinter.

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An den Baeumen, gross und klein, haengen noch ein paar Blaetter.

On the tall and on the small trees, there are still a few leaves.

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Meine Fuesse und Haende waren danach fuer den ganzen Tag schoen muckelig. Heute morgen sieht es dann ueber mir so aus:

After my little walk, my feet and hand were nice and warm all day. Today, the sky looks like this:

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Diese Gaense fliegen immer noch nach Norden, auf die abgeernteten Felder, aber lange kann das nicht mehr gehen. Es ist naemlich mehr Schnee gemeldet.

These geese are still flying north to feed on the empty fields, but that can’t go on for much longer. There’s more snow in the forecast.

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September, mit alles – September, with all the trappings

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7:26, sagt der Apfel.  Es ist September, definitiv. Das heisst in diesem Teil der Welt, dass es kalt werden kann, und im Moment tut es das. Nachtfroeste ueben einen gewissen Zeit- und Arbeitsdruck aus: der letzte Honig ist geerntet, jetzt muessen im Galopp die Bienen gefuettert werden. Zu diesem Zweck habe ich schon 500 kg Zucker mit 300 Litern Wasser vermanscht, die der Chef dann in spezielle Futtereimer gefuellt und zu den Bienen gefahren hat. Im Garten sehen die Kuerbisse traurig aus, und der Mais haengt auch auf halb acht. Nicht so schlimm, war sowieso nichts dran. Zwar habe ich ein paar Mini-Kuerbisse gefunden, aber ob die ueberhaupt Essreife hatten, weiss ich nicht. Habe naemlich die Sortenbeschreibungen „verlegt“… Auch die Zucchini waren eine herbe Enttaeuschung: viel Laub um wenig, so koennte ich es zusammenfassen mit den Cucurbiten dieses Jahr. Kartoffeln muessen jetzt baldigst ausgebuddelt werden. Und wohin mit den vielen schoenen Moehren? Es ist viel zu wenig Platz in der Truhe, und fuer zwei wird es doch wohl knapp mit dem Strom. Ich ueberlege, einen Dampfdruck-Einkochkessel anzuschaffen. Aber das ist teuer… Andererseits: wenn man das Huehnerfutter fuer die viel zu vielen Huehner gegenrechnet, was man nach dem Einkochen von Huehnern gespart haette…

7:26 am says the apple. And gives me a weird typeface – did I select that??? September has arrived, very definitely, with all the trappings. In this part of the world it means possibly cold nights, and those we are getting. Frost causes a certain time and work pressure for us: the last honey has been pulled, now the bees have to be fed in a hurry. So I already mixed 500 kg of the sugar with 300 liters of water, this mix gets poured into special feeding pails that the boss takes out to the bees.
In the garden, the pumpkins and squashes look sad, and so do the corn stalks. It doesn’t really matter, though, because they did not have enough time to produce anyway. Or just didn’t. I can’t remember what they should have done, because I lost the descriptions. Not many zucchini either, just a lot of leaves. I guess we will have to dig potatoes soon. And where can I store all those wonderful carrots? There is not enough room in the freezer. I am contemplating the acquisition of a pressure canner. But they are expensive… However, it might balance out with the tons of chicken feed that all these chickens eat that I could then can (not the feed, the chickens!)

Die Schweine bekommen mehr Stroh, der Hund auch. Der, also die „kleine“ Miss Sixty, scheint allerdings bis jetzt voellig wetterneutral. Kaltes Wasser, Schmuddelwetter, Plempe – alles egal. Hauptsache, es ist was los. Mutig ist sie noch so gar nicht, Besuch wird superfreundlich empfangen, wenn Kojoten heulen, bleibt sie aufmerksam horchend vorm Haus sitzen. Vor dem kleinen Wuffel, der uns neulich besuchte, hatte sie Angst!!
Zu Spaziergaengen im Herbstwald ist sie immer aufgelegt, bleibt aber schoen bei uns. Im Gegensatz zu dem kleinen, wichtigen Hund, der immer irgendwo im Gestruepp unterwegs ist, Kontrollgaenge machen.
The piggies get more straw, the dog, too. The latter, „Little“ Miss Sixty, seems totally weather-indifferent so far. Cold water, miserable weather, mud puddles – all good, as long as there is some action. She is not (yet) brave, she welcomes everybody into the house, and if the coyotes howl, she prefers to just listen to them from the front step. And the little dog that visited us the other day, actually made her run away!!

img_20160918_170046 img_20160917_150430 img_20160918_170825Mit den Fotos, die die fuer mich so typische Stimmung draussen einfangen koennten, tue ich mich schwer. Es ist immer noch zu dunkel, wenn es mir am besten gefaellt. Und wahrscheinlich habe ich solche Bilder auch schon jaehrlich gepostet. Das liegt daran, dass der Herbst nie aufhoert mich zu begeistern. Gestern sah ich die ersten Schneegaense. Dann folgten grosse, wirklich grosse Kranichzuege. Da koennte ich den ganzen Tag Guck-in-die-Luft spielen. Geht aber nicht. Ich muss was tun. Blogging ist ein Zeitfresserchen. Wer also nur mal schnell und hin und wieder ein Bildchen sehen will, moege bitte auf den Instagram-Knopf druecken, irgendwo rechts. Die Gaense sind auch schon wieder unterwegs, ich sollte mich jetzt mal aufmachen.

I find it hard to take pictures that actually capture this very special atmosphere that I love so much. It is usually still too dark when I like it best. And probably I have posted many similar pictures in the past years. That’s because fall never, ever ceases to awe me. Yesterday, I saw the first snow geese. After them there were very, very many cranes. I look up all day. But I can’t. Gotta work. Blogging really eats time. So if you just want to see some quick pics, maybe you should click on the Instagram button on the right.  The geese are on their way to breakfast and I should get going, too.

img_20160913_145949 img_20160913_122558Oh, und das hier koennte Schokoladeneis werden, wenn alles klappt. Ich hatte mal wieder sooo viel Sahne auf der Milch: 4 Liter auf ca. 16 Liter, was mach ich bloss damit??? Als naechste versuche ich glaube ich Butter.

Oh, and this might turn into chocolate ice cream, with an emphasis on the cream. There was sooo much cream on the milk again, 4 out of 16 quarts, so what am I going to do with it? I think I’ll try butter next.

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ze life of ze bee queen

Weil ich naemlich heute frueh raus bin, die molkereiprodukte versorgt und mich dann mit den pferden rumgeaergert habe, nach spruce grove gegurkt bin (300+km), honig ausgeliefert, honigbehaelter eingekauft, wein eingekauft habe (mit unserem honig drin!) und jetzt sofort zurueckfahre, stehen mir zwei starbucks getraenke zu. finde ich. ‎das kalte ist so la-la, suess!
und weiter jetzt!
I got up really early‎, took care of my dairy products in the making, fooled around with the horses or rather they with me, drove to spruce grove (300+km), delivered honey, bought new honey containers, and some delicious wine with our honey in it, am on my way back right away – so I decided I get to have TWO starbucks drinks. oh well. the one is so, so… sweet.
onward now!

Ungefaehr heute vor 10 Jahren – Rewind about 10 years

Vor ungefaehr ziemlich genau 10 Jahren sind wir nach Sunset House gezogen! Und so dachte ich, vielleicht haette die werte Leserschaft Spass an renovierten Artikeln. Just in dieser Zeit gingen naemlich einige Bilder verloren. Die habe ich jetzt wieder eingebaut.

Fuer  mich selbst ist es immer sehr interessant, alte Fotos anzuschauen. Es hat sich doch eine Menge getan hier auf dem Land. Ein bisschen traurig sehe ich die vielen schoenen Birken, die fast alle in meinen diversen Oefen verschwunden sind. Und die Ziegen, die laengst auf dem Umweg ueber Oefen und Kochtoepfe auch weg sind. Aber die Haeuschen, die gibt es immer noch, und die werden wohl auch noch einmal umziehen, allerdings nur den Hang hinunter in die Wiese.

Hier also der Link zum  „Umzug a la canadienne“

Pretty much about exactly ten years ago, we moved to Sunset House! So I thought my esteemed readers might enjoy some „renovated“ blog posts. Because ten years ago, some pictures were lost, and I put them back in now.

For me it is always very interesting to look at old photos. So much has changed here on the land. It makes me a little sad to see the many birch trees, most of which have disappeared in my various woodstoves. And of course the goats, who by way of stoves and pots have also disappeared. But the little sheds are still here, and they will probably move once again, just down the slope into the pasture.

So here’s the link to „Transportation a la canadienne“

Und auch wieder da – And back again

Nicht nur gibt es wieder Elch-Mamas mit Elch-Babys.

Not only are there mama mooses with baby mooses again.

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Es gibt auch wieder diese Waldbewohner, die einfach dazugehoeren.

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Es muessen mindestens zwei, moeglicherweise mehr erwachsene Baeren sein. Und Mama Bear freut mich ganz besonders, nachdem die Mutter vieler Kinderchen, die wir ueber die Jahre immer wieder gesehen haben, ja leider im letzten Jahr verschwunden und, wie ich befuerchte, einer Waffe zum Opfer gefallen war. Vielleicht ist das eine Tochter mit Enkeln 🙂