Na gut – Bilder vom kloinen Hund!

Dass prima Heuwetter ist und der Herr Hö. – mit zeitweiser Assistenz von Norwin Bussemeyer – unentwegt übers Feld rattert, sag ich nur nebenher. Dass die Behörden androhen, dass wir, um so zu tun als reisten wir zum ersten Mal nach Kanada ein, bis in die USA fahren müssten, kleine 1000 km eine Strecke, um dort über die Grenze und wieder zurück hinein nach Kanada zu schreiten, darüber schweigen wir lieber (wenn auch mit „Hals GT“, wie Günther S. zu sagen pflegt). Zum kleinen Hund jedoch noch ein paar Anmerkungen: Diese Bilder geben wieder, was ich meistens vom kleinen Hund sehe, wenn er nicht gerade unter der Bettdecke schlummert und einzelne oder seltsam gruppierte Beine an unerwarteten Stellen rausstreckt: Draußen ist er entweder im gestreckten Galopp von mir weg oder auf mich zu, es gibt so viele Heuschrecken zu jagen, Vögel zu erschrecken und überhaupt. Oder aber er verschwindet im überall fast brusthohen (also, Menschenbrust natürlich, nicht Kleiner-Hund-Brust) Gras. Manchmal zieht er sich ein gammliges Kartöffelchen vom vorigen Jahr auf dem Kompost rein oder bedroht den Puppinger, der auf halber Strecke zum Garten meist schlappmacht und sich strategisch günstig mitten im Weg ablegt. Manchmal erschreckt er mich auch, weil er plötzlich furchtbar wichtig irgendwohin springt, so dass ich denke, der Bär ist da. So sind diese Schnappschüsse recht repräsentativ und vom kleinen Hund genehmigt.

5 Gedanken zu „Na gut – Bilder vom kloinen Hund!

  1. nunki

    was sagen uns diese bilder?
    sollte der kleine hund jemals ein gehirn besessen haben, so sind in kanada dessen aufgaben nun weitestgehend vom rückenmark übernommen worden und die (ohnehin unterentwickelten) zentren für würde, anstand und intelligenzvortäuschung sind ersetzt worden durch eine florierende population von flausen und einen kaum zu überbietenden jagd- und abenteuertrieb. wobei sich jagd wahrscheinlich auch aufs anbetteln beziehen kann und abenteuer – nun ja, der kompost.
    oh mann, ich freu mich auf den kleinen hund. schade, dass ich den elsberg nicht mitnehmen kann, der hätte auch mal ein bisschen spaß verdient.

  2. nunki

    und beim letzten bild fällt mir gerade auf: das offene und entgegenkommende wesen des kleinen hundes harmoniert doch eigentlich hervorragend mit seinem zarten vorbiss – seine oberen schneidezähne kommen einem auch entgegen.

  3. elch

    ja wie jetzt??!!!
    gut, dass der kleine hund nicht lesen kann. keine würde, kein anstand, womöglich noch nicht mal intelligenz?
    diese nacht wurde ich davon wach, dass der kleine hund das bett verließ und kurze zeit später würdevoll und hoch intelligent mit raschelnder beute wieder zurückkehrte, die ich allein am geräusch identifizieren konnte. auf ein energisches „nein, kleiner hund!“ ließ er die beute in trinknapfnähe fallen und kam brav wieder unter die decke. also kein mitternachts-snack aus soda crackers, die ich unvorsichtigerweise bodennah abgestellt hatte :-))

  4. elch

    und die zähne sind die UNTEREN, und die gehören so. der kleine hund ist ein bisschen enttäuscht, das man ihn so falsch einschätzt, deswegen liegt er schon wieder immer noch unter bettdecke und schmollt.

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