Snipe Lake it is!

Nun sieht es so aus, als ob das Grundstück am Snipe Lake tatsächlich unser nächstes Abenteuer wird. Deswegen hier für die Interessierten (wer will teilnehmen am Kurs „Das Blockhaus als Spiegel der Seele“ ??) noch mal ein paar Bilder.
Dies wird der Bauplatz, glaub ich Sehen tut man noch nicht viel, haha, aber es gibt schon eine Zeichnung auf dem Zeichenbrett und Umrisse, die rumgeschoben werden, jawohl.
Schneeengel auf dem Biberteich musste sein Damit die Biber nicht weiter schöne dicke Bäume umschmeissen, nur um die Kronen zu fressen , plant Gereon, den Bibern die Kronen der Bäume zu geben, die wir verwenden wollen. Bin gespannt! Diese Dicken würden wir aber natürlich stehen lassen, irgendwo muss ja die Wäscheleine und die Hängematte hin… Obwohl, die sind sicher fast 200 m vom geplanten Haus weg. Allein die vorgeschriebenen Abstände zur Straße sind lustig. Man muss 41 m von der Straße weg sein mit dem Haus. In Deutschland sind da viele Grundstücke ja längst zuende. Wenn man aber diese Abstände einhält, scheint sich niemand für Dachneigung, Haushöhe, N-S-Ausrichtung etc. zu interessieren. Hauptsache, man leert die Abwassergrube nicht auf das Nachbargrundstück.
Irgendwo hatte ich was von 320 Hektar geschrieben – das war gelogen, es sind 320 Acres, was etwa 130 Hektar sind. Nun bin ich in Kontakt mit diversen Umweltorganisationen, um Erhaltungs- und Fördermaßnahmen zu besprechen. Auch um eine Bio-Zertifizierung wollen wir uns bemühen. Pläne gibt es ausreichend, an Arbeit wird es nicht mangeln – als ob wir uns jetzt langweilen würden! Auch ein Birkenwäldchen (eines von mehreren) haben wir entdeckt, in dem sich ein Tipi prima machen würde. Ich habe beschlossen, dass das der Schlechte-Laune-Pratt-Platz werden könnte und stellte mir schon vor, wie Gereon am Telefon sagen könnte: Meine Frau ist leider gerade nicht hier, die prattet im Birkenwäldchen. Wär doch schön!
Die Nachbarn heißen Huber und McDonald, man würde auf Bayern und Schottland tippen.

Ein Gedanke zu „Snipe Lake it is!

  1. Nunki

    Mittlerweile kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, dass im Winter eine Deiner Hauptaufgaben darin zu bestehen scheint, die kanadische Wildnis mit Schneengeln (ja, ich verzichte auf das dritte e, auch wenn das nicht korrekt ist) zu verzieren. Aber ich gebe zu, dass das immerhin familientauglicher ist, als Bilder in den Schnee zu pieseln. Obwohl – van Goghs Sonnenblumen auf einem kanadischen Schneefeld? Müsste allerdings ein Gemeinschaftswerk werden, so viel Tee kann ein Mensch alleine nicht trinken.

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