Die Wildnis nebenan

Zwei kleine Geschichtchen aus der „Wildnis“, aus verständlichen Gründen ohne Bilder. Soeben höre ich in den Nachrichten, dass in Peace River, sozusagen in unserer Gegend, gestern abend ein junger Schwarzbär durch den Eingang eines Supermarktes marschierte, zielstrebig Richtung Bäckertheke wanderte und dabei schon den einen oder anderen Snack aus den Regalen fischte. Die Mitarbeiter waren schließlich in der Lage, in wieder raus zu bugsieren.
Am Wochenende war ich auf der Bibliothekarskonferenz in Jasper – Luxus!!! Will ich hier gar nicht ausbreiten, war aber sehr schön. Als wir schließlich Sonntag abend gen Heimat fuhren, gab es mal wieder (das ist sozusagen die Norm) ausgangs Jasper einen kleinen Autoauflauf, weil alles voller Wapitis war. Plötzlich löste sich eines aus der Gruppe (von etwa 25 Tieren), überquerte – natürlich ohne zu gucken – die Straße und wirkte sehr aufgeregt. Wir hielten sinnvollerweise an, und ein neben uns geparkter Autofahrer wies uns auf den Grund des Aufruhrs hin: Ein Rudel Wölfe hatte ein Wapiti anscheinend ausgeguckt und zu jagen begonnen. Dieses hatte sich mitten in den – übrigens extrem niedrigen – Athabasca River geflüchtet. Wir hatten zum Glück ein Fernglas, und so konnten wir beobachten, wie die zwei schwarzen und ein weißer Wolf auf einer Kiesbank herumlungerten und hofften, das Wapiti käme vielleicht dummerweise wieder aus dem Wasser. Plötzlich sahen wir Bewegung am weit entfernten anderen Flussufer: 3 weitere Wölfe überquerten den Fluss Richtung Wapiti. Kommentar von Kollegin Yvonne: Nie hätte ich gedacht, dass National Geographic mal live vor meinen Augen passiert! Passieren tat dann aber nix – die Wölfe, von einer wachsenden Gruppe Passanten beobachtet, zogen schließlich unverrichteterdinge wieder ab. Doch das Fernglas zeigte uns, dass die tatsächlich enorm groß sind, ich hatte es ja nicht geglaubt, doch nun hab ich’s „in echt“ gesehen.
Nur nebenbei will ich erwähnen, dass wir bei unserer morgendlichen schnellen Wanderung um den See am vornehmen Jasper Park Lodge von einer dicken Wapiti-Dame bedroht wurden, die beim Frühstück nicht gestört werden wollte!
Soviel zur Wildnis in der Nachbarschaft.
Hier ist inzwischen anscheinend mindestens ein Huhn der dicken Annie zum Opfer gefallen. Zwei Zwerghühnchen brüten massenweise Eier aller Größen aus. Guste wird runder. Der Zaun für Lila das Lama ist fast fertig, UND ich habe gestern meinen Büchereijob mit einem lachenden und einem weinenden Auge gekündigt. Mein Board hatte mich ja ziemlich gezankt, und nun werde ich in Valleyview anfangen, mehr Fahrerei, bis wir hoffentlich Ende Sommer umgezogen sind, doch etwas mehr Geld, allerdings anfangs weniger Stunden. It will all work out – so hofft man.
Mehr Bilder beim nächsten Mal.

Ein Gedanke zu „Die Wildnis nebenan

  1. 8fjze98

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