"Der Bau" und das Viehzeug

Endlich haben wir auch einen „Bau“! Oma und Opa hatten ja schon drei, und Stefan einen, und jetzt wir aber mal auch.
Rolf war am Donnerstag mit LKW und Traktor am Snipe Lake, und als ich mittags mit Essen kam, hatten sie schon allerhand geschafft. Jetzt sieht man wirklich, was die Einfahrt wird. Gereon kam nachts um halb zwei nach Hause! Ich bin gespannt darauf, wie es inzwischen aussieht.

Das eigentliche Wühlen fand mit Schneeschild und vor allem Grabzahn am hinteren Ende des Traktors statt (man vergebe mir meine unfachmännische Terminologie!) Zora fand die entstehenden Löcher prima – endlich kühler Boden. Es ist nämlich tagsüber recht heiß, und am Donnerstag war wohl große Moskitoversammlung.

Auf dem Rückweg musste ich bei Kings was abholen, und die kamen mir entgegen: So fährt die ganze Familie, na, fast, mit Wasserfässern, um die Hühner in ihren versetzbaren Gehegen zu tränken – einen Traktor hat die Familie ja nicht.

Hier zu Hause sind die kleinen Ziegen inzwischen heftig auf Erkundungsreise. Fotografieren ist schwierig, weil sie meist schon wieder aus dem Bild sind, wenn ich abdrücke. Auch Zora hat inzwischen bemerkt, dass Guste nicht lustig ist, wenn sie im Beschützer-Modus ist. Sie flüchtet, aber nie weit, weil sie sich wohl im Moment hier für den allgemeinen Hütehund hält. Eben wollte sie die Nachbarskatze fressen, mit Ninis Unterstützung hätte das auch fast geklappt. Gut, dass die Katze sowieso nur einen halben Schwanz hat, à la Manx – sonst hätten sie sie gehabt. Die Guste hab ich gestern aufgrund ihres enormen Zyklopenbusens zum ersten Mal „halb“ gemolken, um sie etwas symmetrischer zu machen. Und das Lama hat immer noch eine Zahnlücke, kann man die sehen?

So, nu wisst ihr nochmal alles und habt ein paar Bildchen. Ich hab gerade Sauerkraut eingemacht, im geliehenen Einkochkessel, und heut‘ hole ich noch Rhabarber von einer anderen Nachbarin – dem Himmel sei Dank für Nachbarn, das muss ich bei all meinem Gemeckere an dieser Stelle nochmal sagen. Nämlich, von der Einkochkessel-Nachbarin bekommen wir, wie wunderbar, jede Menge ausrangierte Fenster. Die wollten sie auf den Müll tun, da fielen wir ihnen ein. Und die Fenster scheinen einwandfrei, von guter Größe und vor allem, kostenlos!

3 Gedanken zu „"Der Bau" und das Viehzeug

  1. springtime

    boah thind die thüth! also die kleinen ziegen. der zora-hund ja eh!

  2. Nunki

    Das kleine Ziegenmädchen hat Ohren wie ein Dackel. Auf dem Bild sieht es aus, als würden die wie braune kleine Segel hinter ihr herflattern – entspricht das der Realität?
    Dem Lama kannst Du sagen, dass Madonna auch eine Zahnlücke hat und alle finden sie toll. Und Jürgen Vogel hat auch ganz chaotische Zähne und ist noch sympathischer als Madonna. Aber wieso hat es denn eine Lücke? Hat Billys Steinbock-Methode doch noch Erfolg gehabt?

  3. elch

    Ich glaub, das ist das Böckchen mit den Enorm-Ohren – siehe auch neuen Eintrag. Und das Lama (Madonna wäre auch schön, doch es heißt hier immer nur Lami oder auch Lamich…) jedenfalls, es zahnt, weil es noch jugendlich ist. Mit zwei Jahren ist das halt so, hatten wir ja auch bei Billy, nicht zu seinem Vorteil, optischem Vorteil, beobachtet. Es wird also nach und nach wohl noch drei Zahnlücken vorzuweisen haben, vielleicht auch mal eine Doppellücke – dann aber „Stereo adieu“ bzw. gutes Essen adieu.

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