waermer, waermer…

Schnell, bevor mir die frisch gewaschene Waesche im Auto womoeglich gefriert (ist ja alles schon dagewesen), werde ich euch jetzt mal auf den neuesten Stand der bahnbrechenden und rasanten Entwicklungen hier bringen, jawoll.
HIER ist sie, die Erstbefeuerung!!
Findus, wie die Heizskulptur nun heisst, zieht wie verrueckt und schafft es, das Haus auch ohne Dachisolierung und mit einigen faustgrossen Loechern, die noch zu stopfen sind, relativ warm zu halten. Jedenfalls haben wir schon drei Abende bei Kerzenlicht gesessen und die erstaunliche Stille in einem isolierten Gebaeude – ja, es geht tatsaechlich noch stiller! – und die Waerme genossen, und zwar ich OHNE SCHUHE – wunderbar!!

Zackig schnell haben wir den Fussboden gestrichen, ging viel schneller, als ich befuerchtet hatte, und puenktlich am Montag morgen rief Phyllis an und meldete sich fuer abends mit dem Kuechenherd an. Ich war ja etwas bange, wir hatten das Ding nie gesehen, und so nach und nach liess man uns wissen, dass natuerlich ein kleiner Reparaturstau bestehe. Doch so sieht er jetzt aus Und ich denke, es haette viel schlimmer kommen koennen. Schlicht und schnoerkellos, mit 6 Platten, von denen allerdings leider eine beim Transport verloren ging, mit Backofen, aber fehlendem Wasserbehaelter, dafuer jedoch dem bereits erwaehnten Waermeschrank. Leider ist der Sockel total verrostet, so dass da wohl eine weitere Schweissskulptur ins Haus steht – bald muessen wir die Fundamente verstaerken.

Unsere provisorische Sitzecke sieht jedenfalls so aus, und ich sitze natuerlich auf dem Puschelfell.
Eigentlich wuerde ich am liebsten keine Moebel reinstellen. Wenn man zwei Jahre teils draussen, teils in einem relativ duesteren, sehr provisorischen Gebaeude“komplex“ gewohnt hat, dann weiss man Raumhoehe, einen leeren, na ja, fast leeren, aber hellen Fussboden und kein Geruempel noch viel mehr zu schaetzen. So stehle ich mir jetzt morgens immer etwas Zeit und sitze still da und freue mich ueber die Muster, die die Sonne auf den Fussboden malt. Und die Waerme, die sie mir auf den Ruecken scheint. Und dann gucke ich zu den diversen Fenstern raus und freue mich ueber die Ausblicke. Vielleicht koennten wir demnaechst unsere Kueche an Wohnmuede vermieten – nach zwei Monaten wuessten die dann so richtig zu schaetzen, was sie eigentlich an Luxus haben.

2 Gedanken zu „waermer, waermer…

  1. Diana Firch

    Hallo Petra,
    sieht ja schon richtig schön bei euch aus !
    Hier in germany-dortmund ist es momentan kälter als bei euch!
    Schnee hatten wir auch schon, verrückte welt!

    lieben gruß Diana

  2. helga

    den ofen und be. den herd hätte ich auch gerne ! überhaupt, und bes. jetzt wo es in köln kalt ist…..herzl. helgagruß

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