Wenn das Wetter schoen ist…

Hier noch einmal ein kleiner Bilderbogen vom schoenen Wetter in den letzten Tagen. Im Moment ist es leider schon wieder grau, also heute mal wieder kein Honig. Oder Strom.

Auch prae-Puma, als die Welt noch in Ordnung war, hatte ich schon leicht beunruhigende Erlebnisse. Dieser Heustapel, den Reto dankenswerterweise sehr schoen aufgeschichtet und mit einer Plane abgedeckt hatte, diente Ziegen und Schweinchen schon lange als Schlafplatz, d.h. man kroch unter die Plane und entzog sich dort den Blicken und dem Wetter. Dabei blieb natuerlich nicht alles ordentlich, und so kam ich eines Tages vom Hundespaziergang zurueck und alles war kollabiert. Eine sofortige Zaehlung der Haeupter meiner Lieben ergab: Lili fehlte. Ich rief und rief und rief, aber keine Lili. Also hab ich Heu abgeraeumt. Als ich fast alles auseinander hatte, kam Lili von ganz weit weg (heute wissen wir: aus Puma-Land) angerannt. Die Ziegen fanden und finden die neu gestalteten Heu-Alpen himmlisch. Ganz oben links Tinki, die nun verbuddelt im Wald liegt, wie der Chef gestern in einer nervenaufreibenden Expedition feststellte. Das Tolle ist naemlich, dass auf dem Container Dachblech liegt, das wunderbare Toene macht, wenn man mit Schmackes die Heu-Alpen hochrennt und dann mit groesstmoeglichem Schwung auf das Dach springt. Ausserdem kann man bisher unberuehrte Fichtenzweige knabbern. Nur das Lama findet das ganze total daneben: Ziegen in der Hoehe sind einfach nicht richtig, und es muss schnorcheln und probespucken und sogar auf die untersten Ballen klettern.

IMG-20130802-00857Unsere hofeigene Pythia orakelt derweil bei der Feuerstelle. Hector liebt den Rauch, wer weiss, was in seinem huebschen Koepfchen dann vorgeht.

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Letzten Montag haben wir zum ersten Mal fuer dieses Jahr eine kleine Runde um den See gedreht. Es ist fast Tradition, dass wir das mindestens zweimal im Jahr tun, aber dieses Jahr hatte es noch nicht geklappt. Und auch am Montag war es streckenweise interessant, denn die Strasse war durch die vielen Regenfaelle nur mit Allradantrieb zu befahren, und auch das manchmal nur knapp. Die Gegend um den See ist ein bisschen huegelig, und ich mag sie sehr. Und jetzt steht am Campingplatz (der praktisch leer war) eine Bank auf dem Anleger – sehr nett. Es gab (Hauben)Taucher und Pelikane, dicke Fische im Wasser und wenig Moskitos. IMG-20130729-00839 IMG-20130729-00841 IMG-20130729-00842 IMG-20130729-00847 IMG-20130729-00850Am Sonntag dann zog es uns Richtung Nose Creek, etwa 250 km von uns in Richtung Rocky Mountains. Auf der Karte sieht man die senkrechte Linie, die Grenze zu British Columbia, und am linken Rand die ersten Gipfel der Rockies bzw. die Foothills. Das Wetter war im Westen schoener als bei uns. Auf dem Rueckweg fuhren wir dunkle Wolken, wurden aber mit einem doppelten Regenbogen belohnt.

road to nose creek IMG-20130804-00870 IMG-20130804-00873Derweil zuhause 🙂

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Ein Gedanke zu „Wenn das Wetter schoen ist…

  1. SonjaM

    So, zu diesem See komm‘ ich jetzt virtuell immer wieder zurück, wenn ich Heimweh nach Kanada habe.

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