A fantastic send-off!

IMG-20130912-00975So nannte meine Nachfolgerin am Farmers‘ Market die Verabschiedung, die mir meine entzueckenden Markthaendler an meinem letzten Markttag bereiteten. Ich hab‘ geheult! Aber erst nachher und hinter der dunklen Sonnenbrille.  Noch waehrend der Marktzeit kamen immer mal welche und brachten kleine Geschenke, einige davon wirklich Herzensdinge, andere nicht so dolle 😉 Es gab jede Menge Umarmungen und „Schreib aber mal“, „Hier ist meine email-Adresse“, „Wann kommst du wieder?“, „Wie soll das denn gehen ohne dich?“ Und dann hatten sie auch noch ein Abschiedsessen organisiert, mehr oder minder heimlich, weil manche sich verplapperten. Sogar die Hutterer waren da. Man sagte mir, dass das eher ungewoehnlich sei und ich daraus schliessen duerfe, wie sehr man mich moege. Ja, macht nur weiter so – dann bleib ich einfach hier!

abschied fmMeine Geschenke!

Gestern abend dann Grillen bei Adam und Katrin, mit Walter, Peter (noch ein Schweizer Zimmermann) und mit Nadja und Hans und den Kindern. Traumwetter, leckeres Essen aus eigener Herstellung, nette Gespraeche, viel Lachen. Schoen!

Und jetzt wird es hier langsam eng. Die Buecher fuer den Farmers‘ Market sind soweit organisiert, am Dienstag kommen meine Nachfolger und auch Katrin, um eben jene Buecher und, in Katrins Fall, auch so allerhand Lebensmittel, Blumen, Buecher, vielleicht Wolle etc. zu uebernehmen, von denen man annehmen darf, dass der Herr Chef sie nicht benutzen und noch nicht einmal vermissen wird.

Heute morgen erwachte ich zu Schuessen im Sueden: Die Jagdsaison fuer Gefluegel ist auf, und jetzt geht’s den Gaensen an den Hals. DAS werde ich nicht vermissen. Jaeger mag ich einfach nicht, mit einigen ganz wenigen handverlesenen Ausnahmen, insgesamt vielleicht zwei.

Anderes Gefluegel hielt diese Nacht den kleinen Hund auf Trab. Er war draussen geblieben und klaeffte dann ploetzlich wie bescheuert und wollte dabei rein. Die Kombination ist selten, und ich ging mal nachschauen. Im Licht meiner Kopflampe sah ich einen jungen Uhu im Baum sitzen und konnte dann auch die Toene zuordnen, die ich zuerst fuer das Schreckensgeschrei eines Huhns gehalten hatte.

Das Wetter, wie gesagt, ist immer noch traumhaft, die Bauern freuen sich ueber den unerwarteten Aufschub des kalten Herbstes, und ich geniesse die Sonne und die angenehmen Temperaturen (statt hier alles auf Vordermann zu bringen…)

Ich wuensche mir dann bitte eine Fortsetzung davon in Deutschland – esst mal schoen eure Teller leer!

2 Gedanken zu „A fantastic send-off!

  1. R.

    Sonne… Doch, da war gestern so etwas. Ein merkwürdiges Loch in den Wolken und dann dieses grelle Licht – nee, warte mal, das war das Flutlicht vom Sportplatz. Da komm‘ ich immer durcheinander. Ein bisschen auf der flüssigen Seite ist das Wetter gerade schon. Aber spazierengehen ist trotzdem schön. Da gilt die alte Bauernregel: Besser nass im Gesicht als Bär am Gesäß.

  2. SonjaM

    Tja, Petra. So langsam schließt sich dieses Kapitel (zumindest für eine Weile…). Das übliche ‚Keep in touch‘, doch meistens bleibt das auf der Strecke. Schön jedenfalls, dass Du Nachfolger gefunden hast und Du so lieb verabschiedet worden bist.

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