Morgen ist Lichtmess, aber erste Fruehlingszeichen? – It’s Candlemas tomorrow, but spring?

Supermond, Mondfinsternis, Lichtmess – das geht hier gerade alles unter im Schnee. 2012/13 war der letzte wirkliche Winter, den ich in Kanada verbracht habe, und dieses Jahr gibt das Wetter so ziemlich alles, um mich wieder einzugewoehnen. Es schneit vom Himmel hoch, aber dabei ist es so hell, dass gestern einiges an Solarstrom produziert wurde. Nachts kann man trotz hoher Wolken prima ohne Licht durchs Haus navigieren kann. Dabei ist es kalt, immer so mindestens minus 20, ueber Nacht dann kaelter. Das heisst, dass mein Tag hauptsaechlich damit verbracht wird, Schnee zu schmelzen, Feuerholz zu holen, die beiden Oefen in Gang zu halten, die Tiere mit Futter und teilweise auch Wasser zu versorgen und den Mann zu bekochen, damit der immer morgens brav zur Arbeit faehrt und Bargeld beschafft. Spuelen bedarf einer gewissen strategischen Planung, denn ausreichend warmes Wasser parat zu haben, ist gar nicht so ganz einfach. Das Anziehen der waermenden Lagen ist immer etwas laestig, aber wenn ich einmal draussen und in Bewegung bin, ist es schoen. Inzwischen habe ich wieder die fuer mich beste Kleidungskombi herausgefunden, und so tut mir nichts weh. Und es hat ja auch Vorteile: Das Vorfrieren der guten Milch z.B. kann einfach vor der Haustuer stattfinden. Allerdings frieren in Tuernaehe und dann am Boden auch wieder alle anderen dort abgestellten Lebensmittel, so z.B. Eier und eingelegter Sellerie. Schade eigentlich… Aber man gewoehnt sich auch an die diversen Klimazonen im Haus. Waehrend ich dies schreibe, bewege ich meine Fuesse in einem heissen Salzbad – aaaaaahhhhh! Und die frische Luft beim Spaziergang tut so gut und klaert den Kopf zumindest voruebergehend. Hier ein paar Eindruecke:

Supermoon, lunar eclipse, Candlemas – all this disappears in the snow right now. The winter of 2012/13 was the last I spent here in Canada, and this year the weather does its best to make me remember just about everything. It’s coming down all day, but there’s still enough light for the solar panels to produce a decent amount of power. During the night, we can navigate through the house without turning on the lights, even though high clouds are obscuring the moon. And it is cold. In the upper negative 20s during the day, dropping a bit more during the night. This means that my days are spent making hot water from snow, tending the fires, bringing in wood, making sure the animals are all fed and some of them watered, and cooking good-sized meals for the boss, because he has to get out every day to bring in some cash. Doing the dishes requires strategic planning, because sufficient quantities of hot water are not so easily available. Getting dressed in all the required layers is a bit of a pain, but once I’m bundled up and moving outdoors, I love it. I have (re-)discovered my best clothing combos, and so I am just fine. The cold also has its advantages: Freezing of my precious jersey milk happens right on the porch. Freezing of eggs and canned goods, however, also happens right inside the house, close by the doors and low on the floor. Not so good. But I’m getting used to that world of climate zones in my house again. My feet are moving about in hot salt water while I am writing this – aaaaahhhh! And the fresh, cold air on the dogwalks is the best for an (overly) busy head, at least for a little while.

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Was da einfach wie Spuel aussieht und saubere Milchflaschen, hat einiges an Planung gefordert.

What looks just like clean dishes and milk bottles, requires some serious planning.

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6 Koerbe Holz gehen im Moment am Tag durch die Oefen. Mindestens.

6 tubs of wood every day. Minimum.

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Vorgefroren wird hier, direkt vor der Tuer. – Pre-freezing happens right on the porch.

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Spuelwasser in der Entstehung. Dish water in the making.

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Der Schuppen war vor drei Wochen noch fast voll. – This was almost full 3 weeks ago.

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Und eine kriegt vom Schnee ueberhaupt nie genug!

And then there’s this one. She can never get enough of the snow!

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