Ueben mit Kaelte – Teachings by the cold

Kurz vor acht am Morgen. Die Temperatur ist seit halb 6 (-22 Grad C) auf -28 Grad C gesunken. So geht das meistens. Ich habe eine kleine Runde ueber den Hof gedreht, fuer frische Luft und Kopf-Reinigung. Dabei geht mir so durch eben diesen Kopf, was von der Kaelte, der Dunkelheit, dem Winter zu lernen ist. Manches kann man einfach nicht aendern (Kaelte). Also stellt man sich besser drauf ein und nimmt es hin. Die Tiere sind ein schoenes Beispiel. Wenn es dunkel und kalt ist, dann macht man eben nix. Steht und wartet. Beobachtet. Und wartet, bis man zumindest besser sieht.

Ich selbst habe auch immer das Gefuehl, dass weniger jetzt mehr ist. Weniger Licht, um das beginnende natuerliche Licht zu erkennen. Weniger tun, bis es hell ist. Weniger Geraeusche (Generator, Musik…), bis auch von aussen mehr Geraeusche kommen. Obwohl ja hier nie wirklich viel kommt – und das ist auch gut so.

Natuerlich lernt man auch sehr praktische Dinge: Tuergriffe von aussen lieber nicht ohne Handschuhe anfassen. Wasser braucht Zeit. Waerme braucht Holz. Was im Schnee vergraben ist, bleibt dort, bis es taut. Und das kann dauern (hier: Futternaepfe…) Wer nicht frueh genug schaufelt, bekommt das Tor vielleicht nie wieder auf, bis es taut…

Almost eight in the morning. Since 5:30 the temperature has dropped from -22 degrees Celsius to -28. That’s how it usually goes. I did a short tour of the yard, for fresh air and to clear my head. And thought about what the cold, the dark and winter in general have to teach me. Some things cannot be changed (the cold). So better adjust and accept. The animals are a good example. When it is dark and cold, they just don’t do anything. They stand and wait patiently. Observe. And wait a little more until it gets at least a little lighter.

I, too, get the feeling that right now less might be more. Less light so that I can see how the natural light changes. Less doing until it actually is light. Less noise (generator, music…) until the natural sounds are beginning outside. Even though there really never is much of that – and that’s a good thing.

Of course, you can also learn a few very practical things. Like: Best not touch an outside door handle without gloves. Water takes time. Heat requires wood. Whatever is buried under the snow, stays there until it thaws. And may be a while… (in my case, some feeding bowls). She who does not shovel in time, may never be able to open that gate again, ever, until it thaws.

Drinnen ein paar Kerzen, ein paar Dinge auf dem Kerzentischchen, ein bisschen Raeucherkram. Ansonsten Tee trinken, loslassen, loslassen und Tee trinken. Vielleicht ein bisschen stricken. Den Himmel anschauen, den Mond und die verblassenden Sterne. Ein ganz schoenes Luxusleben!

Inside the house, a few candles, some things on the little table, some incense. And then tea and let go, let go and have tea. Maybe knit a little. Look at the sky, the moon and the fading stars. What a luxurious life!

 

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