Archiv des Autors: Petra

Hach – schoen!

Finde ich jedenfalls, wenn ich die Bilder anschaue – die machen mein ansonsten ruhiges Herz huepfen. Okay, ich will zugeben, dass das nicht fuer jedermann/frau ist, aber das wussten wir ja. Mir aber gefaellt es gut hier im Busch. Der Nachbar uebrigens, auf meine Frage, ob er mich habe winken sehen, sagte: Nein, ich habe genug damit zu tun, zu fotografieren UND zu fliegen. Tztztz, dabei gibt es jetzt doch das neue Gesetz, nachdem man tatsaechlich beim Autofahren nicht mehr telefonieren soll. Die Polizisten sagen, jetzt ist es fast schlimmer, denn jetzt texten die Leute einhaendig unterhalb des Lenkrades…

Ach ja, bis zum See sind es Luftlinie ungefaehr anderthalb Kilometer (glaub ich jedenfalls…)

Der nachbar!

Ich glaube, das ist der nachbar, den ich um luftaufnahmen gebeten hatte 🙂

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Idealer pausensnack!?

Das finde ich typisch fuer unsere gegend: in ganz valleyview konnte ich keine deckel fuer einmachglaeser mehr bekommen in der groesse, in der es die glaeser schon lange nicht mehr gibt, die deckel aber schon. Und zwar nicht, weil jetzt auch die deckel aus dem sortiment genommen sind, sondern weil die sparsame bewohnerin von valleyview und umgebung diese glaeser gehortet hat (und mit ihrer „neig’schmeckten“ nachbarin aus der „alten welt“ teilt 🙂 ) und die deckel daher ausverkauft sind. Vor lauter frust und weil die form und groesse ganz aehnlich ist, habe ich wagonwheels gekauft. Werden als idealer snack fuer die mittagspause angeboten, sind einzeln verpackt und irre gesund, wie man am auszug aus der zutatenliste wahrscheinlich auch ohne viele englischkenntnisse sofort erkennen kann. Guten appetit 😉

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Das „neue“ honey house

Da isses! Ich werde jetzt mal fussboeden abschleifen und hoffentlich heute schon streichen. Fuer sonntag ist die erste schleuderung geplant! Exciting!

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Wachswetter

Nicht nur das Unkraut in meinem Garten ist gewachsen, auch die Tierkinder im Busch sowie natuerlich die Geweihe der Herren dort draussen. Familie Elch gewaehrt uns interessante Einblicke in ihr Familienleben. Natuerlich laesst sich die Mama der Zwillinge, kanadisch-zurueckhaltend, wie sie ist, nicht im Hellen beim Stillen ablichten, aber am ganz fruehen Morgen zeigt uns die Mutter mit dem Einzelkind, das gerade gut vier Stunden an derselben Stelle geschlafen hat, wie eine gute Mutter ihr Kind wachkuesst! Sehr witzig finden wir, dass fast immer, wenn ein Elch in der Stunde vor oder nach Mitternacht auf dem Bild auftaucht, er/sie sich hinlegt und ein kurzes oder laengeres Schlaefchen haelt. Der Elch liegt nur um Mitternacht! Ausserdem denke ich, dass man selbst ohne Streichholzschachtel sieht, wie die beiden Baerenkinder gewachsen sind. Dicke Brummer, die zwei!

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Baeren im Juni

Vor lauter Weltreiserei habe ich ganz vergessen, euch die entzueckenden Bilder von Mama Baer mit Nachwuchs zu zeigen. Diese hier sind vom Juni.

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Alles zurueck auf Anfang?

Vor ein paar Tagen habe ich meinen voellig ausser Kontrolle geratenen „Gemuese“garten mit der Sense abgemaeht. Ganz schoener Frust! Drei Wochen Norwegen bzw. Deutschland, waehrend hier tropische Wachstumsbedingungen herrschten, haben so gar nicht geholfen. Und statt die paar Erbschen und Boehnchen zu haetscheln, habe ich beschlossen, dass tabula rasa der einzige Ausweg ist und danach eine gepflegte Sommerbrache. Gestern haben Nadja und ich dann versucht, diese Brache zu organisieren. Gar nicht so einfach. Der abgemaehte Dschungel aus Hemp Nettle und Vogelmiere wickelte sich um Nadjas Werkzeuge, ich hatte viel Arbeit, den ganzen Schmodder wieder rauszuporkeln, aber jetzt sieht der Garten so aus. Ernten werden wir wohl nur ein paar Tomaten, etwas merkwuerdigen Gruenkohl, Salat, Sellerie, Petersilie und – hoffentlich – viele Kartoffeln. Ich muss sagen, ich hab mir ein paar Traenchen zerdrueckt, als ich die Markierungsstaebe aus meinen urspruenglich ordentlich angelegten Beeten gezogen habe. So ein Mist!

Neulich hatte ich eine kleine Korrespondenz zum Thema Redundanz, die mir immer noch durch den Kopf geht. Es ging um die Redundanz meiner Ziegenberichte, wo ich doch eigentlich ueber, ja was denn eigentlich, Spannenderes schreiben koennte. Aber in Wirklichkeit ist das mein taegliches Leben. Redundanz. Garten, Ziegen, alltaegliche Tragoedien (das Kueken hat es uebrigens nicht geschafft…) und Frustrationen und kleine Mirakel, Honig und Bienen, Markt, Rednecks und Road Trips. Alles andere waere aufgesetzt, zwar vielleicht gut beobachtet, aber nicht mein Leben. Draussen scharren die beiden Hennen, die sich fuenf Kueken teilen, im Ziegenzaun herum. Fast wie jedes Jahr.

Endlich wieder Emma!

Gestern rief Nachbar Jim an und suchte jemanden, der ihm den – oh Himmel, schon wieder das Wort vergessen – „Wellenschlaeger“ (Schwader?) faehrt. Ha, da ging aber meine Hand hoch! Warum macht mich „Treckerfaahn“ wohl so froehlich?

Regen auf das Hamsterrad – Dollars in der Luft

Es regnet. Prima Ausrede, nicht gleich rauszurennen und etwas Wichtiges zu erledigen. Stattdessen, so denke ich, schreibe ich ein bisschen. Natuerlich steigt erstmal der Rechner bzw. diverse Programme aus. Ich liebe das.

Der Regen gibt nach (relativ) hektischen Tagen ein bisschen Gelegenheit zum Durchatmen. Es war heiss, und die Bienen haben gearbeitet wie Bienen halt. Taeglich etwa 100 kg Honig, schaetzt der Bienenkoenig. Die wollen natuerlich verarbeitet werden. Es laesst sich gut an diesen Sommer mit dem Honig. Meine Marktkunden strahlten letzte Woche, als der erste weisse Honig auf dem Tisch stand.

Gestern ergab sich zufaellig, dass ein altes Honeyhouse, das wir schon letztes Jahr mieten wollten, aber nicht konnten, weil die Mieter des dazugehoerigen Wohnhauses Angst vor Bienen hatten, wieder zu haben ist. Und wir haben es! Der Chef plant,  noch diese Woche mit dem Umzug zu beginnen, so dass die naechste Schleuderung schon unter wesentlich angenehmeren Bedingungen stattfinden koennte. Es gibt eine Laderampe, also kein Hin- und Hertransport der Kaesten mit der Schubkarre mehr! Und der Raum kann beheizt werden, also kein schrecklich steifer, nicht fliessen wollender Honig, wenn es jetzt kuehler wird. Aufregend!

Neulich, als wir mit Besuch mal still sassen, meinte der Besuch: Was ist denn das da hinten in der Luft? Es war ein Schwarm! Wie auch in schon in vergangenen Jahren, scheinen Bienenschwaerme, die anderen Imkern in der Gegend abhanden kommen, gern bei uns durchzufliegen. Und da landete schon der zweite Schwarm fuer dieses Jahr direkt in bzw. an unserem Poleshed, wo die Bienenkaesten gelagert sind. Sehr praktisch. Gereon hatte schon morgens Kundschafterbienen gesehen, und so war er nicht wirklich erstaunt, als die Dollars durch die Luft flogen. So ein dicker Schwarm kann durchaus, denke ich jedenfalls, 200 Dollar wert sein. Immer wieder beeindruckend, wenn die wimmelnde Wolke sich naehert, sich langsam niederlaesst und dann wie ein einziger Organismus sitzt und abkehrt werden kann. Sicherheitshalber werden sie noch ein bisschen mit Wasser angesprueht, damit sie nicht gleich wieder starten koennen. Und dann ab in die Kiste! Wie ihr auch sehen koennt, arbeitet der Bienenkoenig so gut wie nie mit Handschuhen – mich gruselt das immer etwas. Inzwischen schleudern wir schon die neuen Waben, die wunderbar hell und ordentlich sind, auch dank der freundlichen Hilfe von Walter und Sabine 🙂

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Es gibt keine dummen fragen…

Aber manchmal muss ich in mich hinein kichern. Den preis fuer die merkwuerdigste frage wuerde ich heute vergeben an die neugierige dame, die wissen wollte: ja aber wie kriegt ihr den weidenhonig denn von den kaetzchen? Einfach abkratzen? Sent on the TELUS Mobility network with BlackBerry