ich mag holland!

der flug wurde in amsterdam endgueltig fuer heute gecancelled, aber jetzt sitze ich flinko-flugso und hollaendisch-unproblematisch im intercity nach koeln. ich bin so lange nicht mehr zug gefahren, dass ich sogar die noch recht uninteressante gegend spannend finde.

oefter mal was neues – diesmal aus amsterdam!

Da komme ich aus dem sonnigen alberta, sonnigen calgary angeflogen, nur um dann eine dreiviertelstunde ueber dem zugeschneiten frankfurt zu kreisen – und nu sitze ich in amsterdam. Kann mal bitte jemand die landebahnen freischaufeln und die wolken entfernen? Ich will auf’s sofa!

Da fallen sie!

Meine lieben baeume… Aber nuetzt nix, ich brauche einen zaun und mehr platz fuer die ziegen. Natuerlich faellt mir schon gleich wieder auf, dass bei einem solchen einsatz fuer details wenig platz bleibt: maenner mit raupen und/oder motorsaegen sind einfach sehr grobmotorisch. Schade oder gut, dass ihr das krachen im gebuesch nicht hoert. Wahrscheinlich ist der bauer fertig, noch bevor ich meine panels aus dem weg gearaeumt habe…

Traktorfahrn!

Bevor ich ueber-uebermorgen ins fuer mich wahrscheinlich traktorlose deutschland fliege, laesst bauer jim mich noch einmal kuehe fuettern 🙂
Der hintergrund ist, dass er in der zeit den caterpillar flott macht und dann hoffentlich noch bei mir eine zufahrt und eine fenceline bastelt – yippieh! Und jetzt auf zum see – die damen warten bestimmt schon.

Zerkleide dich mal als ein Schwein!

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Oder: Bad Hair Day?!

Am ehesten wohl Bed Head. Ludwig traegt gern morgens und bei gutem Wetter mal eine ausgefallenere Peruecke.

Ich hingegen hoffe, demnaechst derlei Vorkommnissen wie Bad Hair Days mit Hilfe meiner neuen Dusche entgegenwirken zu koennen. Hier seht ihr einen Teil der Unterkonstruktion, inzwischen sind auch alle Waende mit teuren Spezialplatten verkleidet, die angeblich wasserdicht sein sollen. Jetzt muss „nur noch“ gefliest werden und dann wartet das ganze Projekt auf die schnoeseligen Brausearmaturen, die ich aus Deutschland mitzubringen gedenke. Hier haben wir naemlich keine gefunden, die als Einhandmischer das Wunder ermoeglichen, sowohl die Temperatur als auch die Durchflussmenge willentlich, gleichzeitig und unabhaengig voneinander zu beeinflussen. Hier gibt’s sowieso ueberwiegend unsaegliche wand-und-nur-wand-befestigte Brausekoepfe, pisselig klein oder aber Tropenregen-gross, na, und dann eben diese laecherlichen Einhandmischer, die nur von kalt bis heiss koennen, jedoch was die Wassermenge angeht, bestenfalls kalt mit wenig verbinden und heiss mit viel – nicht, was ich will auf meine alten Tage. Wenn ich mich naemlich auch als ein Schwein zerkleiden moechte, mit schoen gestyltem Wuschelkopf, dann in allem Luxus, jawoll!

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Und wie schoen doch auch, dass wir schwere Honigeimer zum Beschweren des Bodens haben! Gerade noch genuegend uebrig…

Es wird ein Maedchen!

Das scheint jedenfalls die Firma zu wissen, die meinem ahnungslosen Mann im Rahmen einer offensichtlich nicht gut organisierten Direktmarketing-Aktion ein Paeckchen mit diesem Foto aussen und zwei Packungen Saeuglingsnahrung innen schickte. Enthalten waren ausserdem Einladungen zu Muetter-Clubs und ein entzueckendes Anschreiben, in dem meinem kinderlosen Mann zu dieser schoensten Zeit seines Lebens gratuliert wird. Tja. Das kommt, wenn man billige Adressen kauft, wahrscheinlich im Dollar Store 😉 Ich guck‘ schon immer, ob er zunimmt…

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Gefluegel unterschiedlichster Art

Tot und lebendig. Und Mitbewerber um die Huehnerreste. Letztlich abgeschleppt hat die meisten tatsaechlich das Tier, das aussieht wie ein Marder, aber deutlich groesser ist. Es ist ein Fischermarder, hier einfach Fisher genannt. Wir fanden es sehr interessant zu sehen, wie der Fisher die Huehnerreste erst stapelte (!), um sie dann, leider in der kleinen Pause, die die Kamera zwischen jeweils drei Fotos macht, abzuschleppen. Zu gern wuessten wir, wie er das gemacht hat! Der Fisher gehoert, neben Vielfrassen, Kojoten, Woelfen, Baeren und Pumas, zu den Tieren, die auch Stachelschweine erbeuten koennen, was aber haeufig mit unangenehmen Verletzungen fuer die Raubtiere einhergeht. Ich glaube, Stachelschwein ist noch schwieriger als Igel.

Der Herr Chef wollte die vielen Elsterbilder nicht behalten, weil er sie nicht spektakulaer fand. Ich bin da anderer Meinung. Haben sie nicht wunderschoenes Gefieder? Und dann die Raben! Entzueckend. Und man kann an den aufgeplusterten Koepfen sehen, wie unmoeglich sie es fanden, dass auch noch Frau Haak, das Habichtsweib, auftauchte. So haben die Haehne nicht nur uns viel gute Suppe, sondern auch den Elstern, Haehern, Raben und der Frau Haak und nicht zuletzt dem Fisher einige Mahlzeiten geliefert. Nur die letzte Elster guckt in die Roehre! Aber keine Sorge – wir haben noch mehr Haehnchenreste.

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Und wieder einmal: Das wilde Leben

Albertanischer Spaetwinter ist Vorfruehling: die Solar Panels laden meine Batterien in geradezu furchterregender Weise – eben habe ich schon meinen Solar Cowboy angerufen, weil die Voltzahl stark anstieg und es blubberte und gluckerte, aber jetzt scheint wieder alles im Lot. Nur die Sonne, die scheint und scheint, dass es eine Pracht ist. Und so war ich nach einer weiteren haeuslichen Auf- und Einraeumaktion mal kurz mit den Hunden die Strasse runter. Gemeinsam entdeckten wir, was wahrscheinlich immer mal wieder diese Riesenaufregung in den letzten Tagen verursacht hat:

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Es geht natuerlich nicht um meine Hand, sondern um die schemenhafte Spur darueber. Selbst, wenn man die Vergroesserung solcher Spuren in warmem Wetter beruecksichtigt, hat keiner meiner Hunde solche Fuesse. Es muss also mal wieder der Wolf gewesen sein. Wahrscheinlich der, den wir neulich auch, leider nachts und undeutlich, auf der Kamera hatten, ein ziemlich dickes Ding. So lange er nur am Hof vorbeilaeuft, ist das ok, wehe aber, er bekommt Appetit auf Zicklein, dann werde ich aber aergerlich!