Sitzt natuerlich im Mist, wo die immer sitzen.
Archiv des Autors: Petra
Headache rack – Kopfschmerzgestell??
So nennt man das hier, dieses Gitter, das irgendwelche Ladungsteile daran hindern soll, beim Bremsen dem Fahrer durch die Scheibe an den Kopf zu hauen und somit Headache, Kopfschmerz zu verursachen. Bei diesem alten Ford Pickup, gerade in Grande Prairie entdeckt, war mal jemand kreativ! Und sind die hinteren Seitenscheiben nicht schick?
Ziemlich erleichtert!
Diesmal lag der Wetterbericht eher richtig: Es hat geregnet, und zwar erstaunlich lange und gar nicht so wenig. Dies war nur das erste Fass, wir haben mehr gefüllt. Zwar ist es jetzt eher kalt, knapp über Null, aber das nehmen wir gern in Kauf dafür, dass nichts mehr staubt und der Boden zumindest an der Oberfläche nass geworden ist. Brauchen könnten wir viel mehr, aber durch diesen Regentag ist die unmittelbare Waldbrandgefahr in unserer Gegend erst einmal wieder weg. Sogar der sonst immer sehr entspannte Herr Hoe. wirkte beunruhigt… und das will was heissen!
Heute ist ein voller Tag, deswegen Fotos von meinem neuesten Projekt wohl erst morgen.
Es regnet, wenn auch nicht viel
Die hofeigene Pythia…
Ich glaube, mein Bett ist schlecht!
Feuer-Update
In erster Linie fuer die lieben Menschen, die mich aus der Ferne fragen (danke fuer eure Sorge), ein kurzes Update. Fort Macmurray, das anscheinend immer noch mit spektakulären Bildern in den deutschen Nachrichten ist, liegt ca. 600 km nordöstlich von uns. Diese Feuer betreffen uns also definitiv nicht, so schrecklich sie auch sind.
Hier ist nach wie vor kaum Regen in Sicht, auch wenn die Temperaturen ein wenig gesunken sind und gestern schoene Wolken ueber uns zogen, die laut Gereon’s Einschätzung ca. 1 Mikrometer Regen hier liessen, wenn ueberhaupt. Mit jedem trockenen, womoeglich noch windigen Tag macht man sich mehr Gedanken. Und so informiere ich mich ueber die empfohlenen Vorbereitungen, sollte man wirklich das Haus in Eile verlassen muessen. Macht keinen Spass, scheint aber sinnvoll.
Ansonsten: Regentaenze bitte intensivieren 😉 So 10 cm, jeweils nachts und ueber vier bis fuenf Naechte verteilt, waeren schon sehr willkommen, aber auch 20 cm waeren wohl keine Katastrophe.
Waldbraende in Alberta
Nachdem das albertanische Wetter und seine Folgen es offensichtlich bis in die deutschen Nachrichten geschafft haben, hier eine kurze Entwarnung fuer die Leser, die ausnahmsweise die Landkarte nicht im Kopf haben: hier brennt es nicht. Dem Himmel sei Dank! Es ist eine gewisse Abkuehlung und vielleicht sogar ein ganz wenig Regen. Den nehmen wir gern, 25 Portionen bitte!
Und falls es jemanden interessiert: Die Regierung unterhält eine Website, die über die aktuelle Waldbrandsituation informiert, hier.
30 Grad am Abend
9 Uhr – 20 Grad Celsius
Ob das nötig ist? Da habe ich in Deutschland die ganze Zeit gegreint (das kann ich ziemlich gut!) über das Wetter, und jetzt jammere ich schon wieder, aber nur ein bisschen. Denn zum Haben ist es perfekt, nur nicht zum Davon-leben. Es ist gruselig trocken, man darf nicht daran denken, was ein einzelner Funke anrichten könnte.
Gestern Abend sassen wir lange draussen, weil es einfach soooo schön ist, wenn die Farben langsam verschwinden und die ersten Sterne kommen. Dabei hätten wir eigentlich früh schlafen gehen sollen, denn wir waren fleissig, und um kurz nach fünf klingelt der Wecker schon wieder.
Das Foto zeigt einen kleinen Überblick über unsere Arbeit gestern. Ich habe alles gesät, was in die Hochbeete (hühnersicher) passte. Gereon hat alten Zaun abgerissen, um die Hundehütte, die ebenfalls wegkommt. Dann soll da eine neue Hütte und ein neuer Zaun hin, denn im Juni kommt ein neues Hündchen!
Neue Zaunpfähle sind eingeschlagen, an denen ein hoffentlich hühnersicherer Zaun befestigt werden soll (zum grossen Teil aus den alten Elementen, die Frau Bunko und ich eines Sommers zusammentackerten, so sie denn nicht von destruktiven Ziegen demoliert wurden UND die Lattenabstände klein genug sind. Unter dem Dach der ehemaligen Küche steht eine Viehtränke, denn auf meinen mehrfach geäußerten Wunsch nach Dachrinnen kamen meist diese „Eigentlich…“ Sätze. Also ein weiterer Fall von „Selbst-ist-die-Frau“. Überhaupt muss es ja erstmal regnen. Für Donnerstag kündigt einer der Wetterberichte immerhin so um einen Millimeter Regen an. Es wird prasseln!
Und hier ist das neue Hündchen, inzwischen bestimmt deutlich größer. Es darf seine Mama Anfang Juni verlassen, und bis dahin muss hier alles fertig sein für den Empfang. Es ist das schwarzweisse, ein Mädel, und wenn es mir nach geht, wird es Sixty heissen. Papa ist ein Pyrenäen-Berghund, und Mama ist Chocolate Lab x Husky. Für welche Größe es sich entscheidet, wissen wir so gar nicht, aber ich plädiere für drei Viertel Berghund. Oder vielleicht sieben Achtel?








![IMG_5583[1]](https://gruss-von-p-aus-c.net/wp-content/uploads/2016/05/img_55831.jpg?w=625&h=469)