Archiv der Kategorie: Hunde

Bestellung, 2. Teil – Second part of my request?

Heute morgen, Strasse nach Osten. Da ist noch mehr Schnee im Himmel… Aber wie immer, sieht alles schoen adrett, kontant aus. Ich mag das ja… Und ich habe sogar den Schuh gefunden, den Sixty gestern gestohlen hat, bevor der Schnee alles zudeckte.

Morning road, looking east. There’s more snow in those skies… But as always, everything looks neat and clean… I like that… And I even found the shoe that Sixty stole yesterday, before everything was blanketed.

Nachtrag: Jetzt ist es drei Uhr, es schneit seit Stunden, zweimal schon habe ich die Photovoltaik abgekehrt – es gibt kaum was Gemuetlicheres, als draussen rumzuwerkeln und dann reinzukommen zum warmen Ofen! Und der „schwarze Blitz“ oben auf dem Foto findet Schnee noch viel besser als Regen, scheint’s. Sie liegt den ganzen Tag froehlich draussen und laesst sich beschneien. Und klaut mehr Schuhe…

Edit: It is now 3pm, and it’s been snowing for hours, I had to sweep off the solar panels twice already (but no sun anyway…) – but there’s hardly anything more cozy and comfy than puttering about outside in the snow and then coming in to the warm woodstove! And the „black lightning“ from the picture above seems to love snow even more than rain. She’s been outside all day, enjoying the snow falling on her, rolling in it, dashing through it. And stealing more shoes…

Und schwupps, ist der Morgen um! – Whooosh – that was my morning zipping by!

Ich hatte mich festgelesen auf der Suche nach Anleitungen, wie man sein eigenes (Brot-)getreide anbauen kann. Das sind dann die Gelegenheiten, wo ich mir wuenschte, ich koennte mit dem Wissen, das ich jetzt habe, die Zeit nochmal so um 30 Jahre zurueckdrehen…

I had allowed myself to be sidetracked when I was researching ways to grow one’s own (bread) grains. Those are the times when I wish I could turn back time for about 30 years, all the while knowing what I know now…

Draussen ist mein Wetter: ein bisschen Schnee, blitzblauer Himmel, knapp unter Null. Meine Finger sind ein bisschen kalt, also lebe ich, das ist doch prima! Am Sonntag, als hier Erntedank gefeiert wurde, hatten wir Besuch aus Grande Prairie und obwohl der Himmel eher grau war, machten wir uns nach dem schon fast obligatorischen Elch-Menue auf den Weg zum Hochsitz und dann weiter, die grosse Schleife, am Biberteich entlang und zurueck. Wegen des oft sehr hohen Wasserstandes eine kleine Herausforderung, vor allem fuer den kleinen Ozzy, 5 Monate alter Englischer Staffordshire Bullterrier, sehr niedlich, aber eben noch klein und praktisch ohne nennenswertes (Winter-)Fell. So verschaetzte er sich auch mal und landete im Bib(b)erteich. Schwimmen kann er, das wissen wir jetzt! Hart wie Kruppstahl isser! Als Belohnung fuer seine Zaehigkeit (und auch meine, ich hatte naemlich nur Wanderschuhe, und die liefen irgendwann dann doch von oben halbvoll…) zeigten uns am Biberteich Hunderte von Gaensen und Enten, wie sie einen relativen Blitzstart hinlegen. Atemberaubend! Wer gut hinguckt, sieht nicht nur Ozzy, sondern auch unsere beiden Hunde, den „kleinen“ und den „wichtigen“, wobei der Kleine der groessere ist und der Wichtige der kleine rote Hund. Ist ja klar… Die beiden sind uebrigens voellig wasserdicht und wetterfest.

Outside, it’s my kind of weather: a skiff of snow, bright blue skies, just below zero. My fingers are a little cold, so I must be alive – good! On Sunday, which was Thanksgiving Day here, we had company from Grande Prairie, and even though the skies were rather grey, we set out for the usual walk after the „usual“ moose dinner. We walked the long round, which turned out to be quite a challenge in some spots because of abundant water. Especially so for young Ozzy, a 5-mths-old English Staffordshire Bullterrier. He’s extremely cute, but, well, little, and has no real winter hair to speak of. And he made a not so smart decision and landed in the beaver pond… We now know that he’s a decent swimmer… And tough as nails. Our toughness (mine, as well, because I wore hiking boots instead of something higher, waterproof, so my feet were wet within short) was rewarded when we came to the big beaver pond where hundreds and hundreds of geese and ducks showed us how to take flight in a hurry. Breathtaking! If you look closely, you can see not only little Ozzy, but also our two dogs, the „little“ big Miss Sixty, and the „important“ small red dog. They are totally weatherproof…

Heute morgen dann Bilderbuchwetter, wie angekuendigt. Da musste ich als erstes die Hunde zu einer kleinen Runde ausfuehren und die ueblichen Bilder von den ueblichen Szenen machen, die mir nie leid sind. Und jetzt sollte ich dann wohl doch noch was fuer’s Geld tun… Dabei koennte ich wahrscheinlich auch im Liegestuhl draussen liegen…

This morning, as mentioned and forecast, perfect weather. So I first had to take the dogs for a little walk and get the usual pictures of the usual scenes – I never ever tire of those. But now I should probably really do something for my money, or keep… Even though I could probably also lie outside in a deck chair or something…

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September, mit alles – September, with all the trappings

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7:26, sagt der Apfel.  Es ist September, definitiv. Das heisst in diesem Teil der Welt, dass es kalt werden kann, und im Moment tut es das. Nachtfroeste ueben einen gewissen Zeit- und Arbeitsdruck aus: der letzte Honig ist geerntet, jetzt muessen im Galopp die Bienen gefuettert werden. Zu diesem Zweck habe ich schon 500 kg Zucker mit 300 Litern Wasser vermanscht, die der Chef dann in spezielle Futtereimer gefuellt und zu den Bienen gefahren hat. Im Garten sehen die Kuerbisse traurig aus, und der Mais haengt auch auf halb acht. Nicht so schlimm, war sowieso nichts dran. Zwar habe ich ein paar Mini-Kuerbisse gefunden, aber ob die ueberhaupt Essreife hatten, weiss ich nicht. Habe naemlich die Sortenbeschreibungen „verlegt“… Auch die Zucchini waren eine herbe Enttaeuschung: viel Laub um wenig, so koennte ich es zusammenfassen mit den Cucurbiten dieses Jahr. Kartoffeln muessen jetzt baldigst ausgebuddelt werden. Und wohin mit den vielen schoenen Moehren? Es ist viel zu wenig Platz in der Truhe, und fuer zwei wird es doch wohl knapp mit dem Strom. Ich ueberlege, einen Dampfdruck-Einkochkessel anzuschaffen. Aber das ist teuer… Andererseits: wenn man das Huehnerfutter fuer die viel zu vielen Huehner gegenrechnet, was man nach dem Einkochen von Huehnern gespart haette…

7:26 am says the apple. And gives me a weird typeface – did I select that??? September has arrived, very definitely, with all the trappings. In this part of the world it means possibly cold nights, and those we are getting. Frost causes a certain time and work pressure for us: the last honey has been pulled, now the bees have to be fed in a hurry. So I already mixed 500 kg of the sugar with 300 liters of water, this mix gets poured into special feeding pails that the boss takes out to the bees.
In the garden, the pumpkins and squashes look sad, and so do the corn stalks. It doesn’t really matter, though, because they did not have enough time to produce anyway. Or just didn’t. I can’t remember what they should have done, because I lost the descriptions. Not many zucchini either, just a lot of leaves. I guess we will have to dig potatoes soon. And where can I store all those wonderful carrots? There is not enough room in the freezer. I am contemplating the acquisition of a pressure canner. But they are expensive… However, it might balance out with the tons of chicken feed that all these chickens eat that I could then can (not the feed, the chickens!)

Die Schweine bekommen mehr Stroh, der Hund auch. Der, also die „kleine“ Miss Sixty, scheint allerdings bis jetzt voellig wetterneutral. Kaltes Wasser, Schmuddelwetter, Plempe – alles egal. Hauptsache, es ist was los. Mutig ist sie noch so gar nicht, Besuch wird superfreundlich empfangen, wenn Kojoten heulen, bleibt sie aufmerksam horchend vorm Haus sitzen. Vor dem kleinen Wuffel, der uns neulich besuchte, hatte sie Angst!!
Zu Spaziergaengen im Herbstwald ist sie immer aufgelegt, bleibt aber schoen bei uns. Im Gegensatz zu dem kleinen, wichtigen Hund, der immer irgendwo im Gestruepp unterwegs ist, Kontrollgaenge machen.
The piggies get more straw, the dog, too. The latter, „Little“ Miss Sixty, seems totally weather-indifferent so far. Cold water, miserable weather, mud puddles – all good, as long as there is some action. She is not (yet) brave, she welcomes everybody into the house, and if the coyotes howl, she prefers to just listen to them from the front step. And the little dog that visited us the other day, actually made her run away!!

img_20160918_170046 img_20160917_150430 img_20160918_170825Mit den Fotos, die die fuer mich so typische Stimmung draussen einfangen koennten, tue ich mich schwer. Es ist immer noch zu dunkel, wenn es mir am besten gefaellt. Und wahrscheinlich habe ich solche Bilder auch schon jaehrlich gepostet. Das liegt daran, dass der Herbst nie aufhoert mich zu begeistern. Gestern sah ich die ersten Schneegaense. Dann folgten grosse, wirklich grosse Kranichzuege. Da koennte ich den ganzen Tag Guck-in-die-Luft spielen. Geht aber nicht. Ich muss was tun. Blogging ist ein Zeitfresserchen. Wer also nur mal schnell und hin und wieder ein Bildchen sehen will, moege bitte auf den Instagram-Knopf druecken, irgendwo rechts. Die Gaense sind auch schon wieder unterwegs, ich sollte mich jetzt mal aufmachen.

I find it hard to take pictures that actually capture this very special atmosphere that I love so much. It is usually still too dark when I like it best. And probably I have posted many similar pictures in the past years. That’s because fall never, ever ceases to awe me. Yesterday, I saw the first snow geese. After them there were very, very many cranes. I look up all day. But I can’t. Gotta work. Blogging really eats time. So if you just want to see some quick pics, maybe you should click on the Instagram button on the right.  The geese are on their way to breakfast and I should get going, too.

img_20160913_145949 img_20160913_122558Oh, und das hier koennte Schokoladeneis werden, wenn alles klappt. Ich hatte mal wieder sooo viel Sahne auf der Milch: 4 Liter auf ca. 16 Liter, was mach ich bloss damit??? Als naechste versuche ich glaube ich Butter.

Oh, and this might turn into chocolate ice cream, with an emphasis on the cream. There was sooo much cream on the milk again, 4 out of 16 quarts, so what am I going to do with it? I think I’ll try butter next.

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Wie es so geht – How things are

Der Sommer nimmt seinen Lauf, mit wechselhaftem Wetter, ein Paradies fuer die Moskitos… Aber der kleine Hund und ich sind tapfer (ich mit Hilfe von ein bisschen Ekelspruehkrams auf Hut und Hemd) und machen unseren kleinen Morgenausflug. Sixty donnert schon irgendwo anders durch die Buesche…

Summer is taking its course. The weather is rather varied, and the mosquitoes thrive. However, the little dog and I will not be deterred from our morning excursion (I with some help from the chemicals industry on hat and sleeves). Little Miss Sixty is already on her own mission, somewhere in the bushes.

thumb_IMG_20160715_071210_1024Im Wald waechst alles wunderbar. Die Blaubeeren werden schon genau das, blau.

In the forest, everything is lush. Blueberries are beginning to turn.

thumb_IMG_20160715_072123_1024Es gibt Himbeeren…

There are raspberries…

thumb_IMG_20160715_072904_1024Dewberries (deutsch???)

thumb_IMG_20160715_072845_1024Honeysuckle (leider nicht so essbar, deswegen haengen sie lange so dekorativ rum)

Honeysuckle, unfortunately not so edible, but very prettythumb_IMG_20160715_073348_1024

Garten am Morgen ist immer schoen!

The vegetable garden in the morning dew – always beautiful!

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Und ich glaube, noch nie hat er um diese Jahreszeit so ordentlich ausgesehen wie in diesem Jahr, dank Elisa, unserer neuen Helferin.

And I have a feeling that it never looked so relatively neat at this time of year – thanks to our new helper, Elisa.

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Ganz besonders freue ich mich auf die Sonnenblumen!

I am so looking forward to the sunflowers!

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Salatmischungen – schoene Wunderkiste, und lecker ausserdem. Wir essen wie die Kaninchen!

Lettuce mixes – a pretty surprise, and very tasty. We eat like rabbits at this time of year!

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Borretsch fuer die Bienchen!

Some borage for the bees.

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In dem Zusammenhang: Die ersten „ernsthaften“ 200 kg Honig sind im Tank. Ich wuensche, es waeren schon 2000kg, und selbst dann haetten wir MEIN gesetztes Ziel noch nicht erreicht… Muehsam ernaehrt sich…

And on that note: The first tank is two thirds full, 200 kgs of „serious“ honey. I wish it was 2000kgs already, but even then we still would not be at MY personal target for this year… Slow going…

In einem parallelen Universum erfuellt sich der Herr Chef einen langgehegten Wunsch – das wird „die Neue“, zusammen mit einer aelteren Stute. Wir duerfen alle sehr gespannt sein…

In a parallel universe, the boss is fulfilling an old dream – this young one (2yrs, greener than green) is going to join us soon, together with a 7-yr-old mare. No idea how that is going to turn out…

thumb_IMG_20160709_183532_1024Vorgestern war Lama-Friseur-Termin. Mit ein bisschen chemischer Hilfe lagen sie alle schnell flach und waren sehr entspannt. Nur Frau Lila rappelte sich schnell wieder auf, blieb aber sehr locker.

The other day, it was hair-styling day for the lamas. Again with a little chemical assistance, they all settled on the ground quickly and were VERY relaxed. Only the female got up again quickly, but stayed relaxed.

thumb_IMG_20160712_145254_1024Hier sieht man sehr schoen den Unterschied zwischen einem Maschinen- (rechts) und einem Scherenschnitt (letzterer durchgefuehrt vom Chef persoenlich, gefaellt mir viel besser).

Here you can see the difference between a „machine cut“ (on the right) and some unique hand-made styling (courtesy of the boss). I like the latter much better.

thumb_IMG_20160712_154010_1024Und noch ein kleines Raetsel, vor allem fuer die liebe Frau Nachbarin in W. Was ist das? Fuer mich sieht es ein bisschen aus wie Wundklee, aber der waechst angeblich hier nicht. Und wir finden es an vielen Stellen. Fuer eine Loesung waere ich sehr dankbar!

A little riddle, mostly for my dear neighbour in W. What is this? To me it looks like Anthyllis vulneraria, common kidney vetch, but that is not supposed to grow here. We do find this plant in many spots, and I would really like to know what it is.

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Gute Reise, Emmi! – Willkommen, kleine Sixty!

IMG_20160427_101022 IMG_20160602_081753_hdrAm Montag haben wir unsere Emmi beerdigt. Zehn Jahre alt ist sie geworden, aehnlich wie Zora. Sie hatte einen offenen Tumor, der in den letzten Tagen rapide schnell gewachsen war und ihr Probleme bereitete. Operation war nicht denkbar, allein aufgrund der Groesse. Sie wirkte ueberwiegend froehlich bis dahin und die Entscheidung ist uns schwergefallen. Gut, dass ich die Tieraerztin in der Naehe habe, der Hund konnte an einer seiner bevorzugten Stellen sterben, nach einem schoenen Bad in „Nini’s Dugout“. Gute Reise, alte Emmi!

Aber das Leben geht weiter. Weil wir wussten, dass es mit Emmi dem Ende zuging, hatte ich mich schon nach einem neuen „Lehrling“ umgesehen und wurde, wie schon oefter mit unseren Tieren, bei Glausers in Fairview fuendig. Und wie Tiere eben so praktisch und unsentimental sind, stand die kleine Sixty gleich auf Emmis Grab. Die potentielle neue Queen of the Castle.

IMG_20160607_082707V: Pyrenaeen-Berghund, M: Chocolate Lab x Husky – wir sind gespannt. Emmi hat sie noch kennengelernt und schien ganz angetan. Der kleine Hund weniger. Was fuer ein Laestling! Will immer spielen. Hat Null Respekt. Eklig!

Noch ist sie handlich, aber wir haben das Gefuehl, dass man sie wachsen sehen kann. Sehr entspannt mit Katzen und Huehnern, rast sie draussen froehlich hinter uns her, schlaegt auch den einen oder anderen Salto, weil sie das Gelaende falsch einschaetzt, rappelt sich auf und rast weiter. Und dann faellt sie wie vom Blitz getroffen um und schlaeft. Susi hat immer gesagt, dass junge Hunde viel schlafen muessen, weil sie nur im Schlaf wachsen. Demnach wird Sixty riesig!

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