Alle Enden gefaedelt, verknotet, gleichmaessig (so hofft frau) gespannt, 30cm auf dem 50cm breiten Webstuhl. Vielleicht geht’s heute abend weiter, aber jetzt wird erstmal weiter geschleudert.
All ends threaded, tied, at an even (so I hope) tension, 1′ on this 20″ or so loom. Maybe I can start weaving tonight.
But for now it’s back to the honeyhouse to extract more honey.
Lernen fürs Leben – Learning for life
So ein Webstuhl ist ja ein prima Uebungsfeld fürs Leben: Kette dingsen ist viel Wiederholung. Kette an Ort und Stelle bringen theoretisch auch, aber da gibt’s dann Unfaelle hier und Merkwürdigkeiten da, und ueben kann ich: locker bleiben, geduldig sein, loslassen, aber nicht zu viel und auch nicht immer und ueberall. Es gibt Ordnung im vermeintlichen Chaos, und manches Durcheinander ist total ok, manches hingegen muss sortiert werden. Ruhe bewahren scheint die oberste Weberpflicht. Noch kein einziger Schuss ist geschossen. Die entsprechende Terminologie fehlt mir sowieso total, macht aber nix.
A loom might be a great thing to practice life on. Winding the warp is pretty repetitive. Warping the loom might be, too, but there are some accidents and glitches along the way. So I get to practice: stay relaxed, be patient, let go, but not too much, and not everywhere and everything. There’s some method to some madness, and some chaos is quite in order, whereas some needs to be straightened out. Keep calm and collected, that’s the motto. Not a single shuttle has been shot through, or pass made or whatever. I am not a master of the terminology at all, yet, but that’s the least of my problems.
Und auch wieder da – And back again
Nicht nur gibt es wieder Elch-Mamas mit Elch-Babys.
Not only are there mama mooses with baby mooses again.
Es gibt auch wieder diese Waldbewohner, die einfach dazugehoeren.

Es muessen mindestens zwei, moeglicherweise mehr erwachsene Baeren sein. Und Mama Bear freut mich ganz besonders, nachdem die Mutter vieler Kinderchen, die wir ueber die Jahre immer wieder gesehen haben, ja leider im letzten Jahr verschwunden und, wie ich befuerchte, einer Waffe zum Opfer gefallen war. Vielleicht ist das eine Tochter mit Enkeln 🙂
Wie es so geht – How things are
Der Sommer nimmt seinen Lauf, mit wechselhaftem Wetter, ein Paradies fuer die Moskitos… Aber der kleine Hund und ich sind tapfer (ich mit Hilfe von ein bisschen Ekelspruehkrams auf Hut und Hemd) und machen unseren kleinen Morgenausflug. Sixty donnert schon irgendwo anders durch die Buesche…
Summer is taking its course. The weather is rather varied, and the mosquitoes thrive. However, the little dog and I will not be deterred from our morning excursion (I with some help from the chemicals industry on hat and sleeves). Little Miss Sixty is already on her own mission, somewhere in the bushes.
Im Wald waechst alles wunderbar. Die Blaubeeren werden schon genau das, blau.
In the forest, everything is lush. Blueberries are beginning to turn.
There are raspberries…
Honeysuckle (leider nicht so essbar, deswegen haengen sie lange so dekorativ rum)
Honeysuckle, unfortunately not so edible, but very pretty![]()
Garten am Morgen ist immer schoen!
The vegetable garden in the morning dew – always beautiful!
Und ich glaube, noch nie hat er um diese Jahreszeit so ordentlich ausgesehen wie in diesem Jahr, dank Elisa, unserer neuen Helferin.
And I have a feeling that it never looked so relatively neat at this time of year – thanks to our new helper, Elisa.
Ganz besonders freue ich mich auf die Sonnenblumen!
I am so looking forward to the sunflowers!
Salatmischungen – schoene Wunderkiste, und lecker ausserdem. Wir essen wie die Kaninchen!
Lettuce mixes – a pretty surprise, and very tasty. We eat like rabbits at this time of year!
Borretsch fuer die Bienchen!
Some borage for the bees.
In dem Zusammenhang: Die ersten „ernsthaften“ 200 kg Honig sind im Tank. Ich wuensche, es waeren schon 2000kg, und selbst dann haetten wir MEIN gesetztes Ziel noch nicht erreicht… Muehsam ernaehrt sich…
And on that note: The first tank is two thirds full, 200 kgs of „serious“ honey. I wish it was 2000kgs already, but even then we still would not be at MY personal target for this year… Slow going…
In einem parallelen Universum erfuellt sich der Herr Chef einen langgehegten Wunsch – das wird „die Neue“, zusammen mit einer aelteren Stute. Wir duerfen alle sehr gespannt sein…
In a parallel universe, the boss is fulfilling an old dream – this young one (2yrs, greener than green) is going to join us soon, together with a 7-yr-old mare. No idea how that is going to turn out…
Vorgestern war Lama-Friseur-Termin. Mit ein bisschen chemischer Hilfe lagen sie alle schnell flach und waren sehr entspannt. Nur Frau Lila rappelte sich schnell wieder auf, blieb aber sehr locker.
The other day, it was hair-styling day for the lamas. Again with a little chemical assistance, they all settled on the ground quickly and were VERY relaxed. Only the female got up again quickly, but stayed relaxed.
Hier sieht man sehr schoen den Unterschied zwischen einem Maschinen- (rechts) und einem Scherenschnitt (letzterer durchgefuehrt vom Chef persoenlich, gefaellt mir viel besser).
Here you can see the difference between a „machine cut“ (on the right) and some unique hand-made styling (courtesy of the boss). I like the latter much better.
Und noch ein kleines Raetsel, vor allem fuer die liebe Frau Nachbarin in W. Was ist das? Fuer mich sieht es ein bisschen aus wie Wundklee, aber der waechst angeblich hier nicht. Und wir finden es an vielen Stellen. Fuer eine Loesung waere ich sehr dankbar!
A little riddle, mostly for my dear neighbour in W. What is this? To me it looks like Anthyllis vulneraria, common kidney vetch, but that is not supposed to grow here. We do find this plant in many spots, and I would really like to know what it is.
Frisches Gemuese – Fresh veggies
Neuer Bienenstand – New beeyard
5 nach halb 4 – 3:35 am
Es kommt mir so vor, als haette ich schon lange keine Sterne gesehen. In Vernon ein paar, aber hier bestimmt seit Wochen nicht – Sommer! Die Schnepfe fliegt umher und macht ihre Schwirr-Klaenge, der kleine Hund hat was wichtiges zu verbellen, aber zurückhaltend, ein Hahn kraeht, und jetzt fangen die Singvoegel an. Aah, und ein Moskito surrt. ansonsten ist es gaaaaanz still – wie schoen! Im Nord-Nordosten wird es deutlich hell, und ich brauche keine Taschenlampe. Die Sterne verblassen, gerade schwebt die Fledermaus ein. Ach ja, und das Thermometer sagt 5 Grad, es ist – angenehm – frisch. Ich fahre jetzt unsere „workawayerin“ vom Bus abholen.
Feels as if I haven’t seen stars in months – even though there were some in Vernon. Summer! The little snipe is making its funny sounds up in the air, the little dog has to bark at something, but not too enthusiastically, a rooster crows, and the songbirds are just beginning their morning rituals. And, of course, the odd mosquito has found me. Otherwise, and except for the rustling of the leaves in the breeze that has just come up – it is quiet, beautiful! In the north northeast, it is getting lighter, no flashlight needed, the stars are fading, the bat just came home. Thermometer says plus five – crisp! I’m on my way to town to meet the new „workawayer“ at the bus.
Hotelparkplatz in Alberta – Parked behind the inn
Der Blick ist – logisch, Stadt – nicht ueberwaeltigend, aber ich entdeckte auf der Ladeflaeche eines Trucks diesen schoenen Hund, der sich raekelte und streckte und dann weiter langweilte. Den haette ich auch genommen 🙂
The view, obviously, in this part of the city, is underwhelming, but I saw this handsome dog, stretching and yawning in the truck box and then being a little bored. I would have taken this one, too 🙂
Edmonton Hauptbahnhof, oder doch nicht? – This is Edmonton Central Station, or is it?
Das ist also der Bahnhof. Interessant. Bestenfalls so gross wie, na, vielleicht Overrath, wahrscheinlich kleiner. Aber gerammelt voll, weil naemlich da anscheinend auch Greyhound Busse abfahren. Man macht ein bisschen auf Airport, es gibt ein Gepaeckband! Laeuft aber nicht, Koffer werden einfach dekorativ drauf drapiert, jeder nimmt sich, was gefaellt.
Sehr lustig! Ein schraeger No-Name-Taxifahrer, der MICH fragte, wie weit es denn wohl zum Hotel sei, hat mich dann doch ordentlich abgeliefert, kichernd und gackernd. Hoffentlich war der nicht intoxifiziert 😉 Jedenfalls habe ich nun ein Zimmer, in dem ich als erstes den Fernseher AUSSCHALTEN müsste! Weder die Klimaanlage noch das droehnende Geblaese im Bad kann ich kontrollieren. Laerm strengt mich an, aber es ist nun mal Stadt. Morgen wird es wieder besser. Ich werde versuchen, diese Dinger zu ignorieren, aber das wird hart. – So, ausgestoepselt wenigstens eins. Jetzt ist Schluss fuer heute. Schoenen Tag allerseits!
It might or might not be Central Station. It is rather on the small side, like one of those regional, small stations in Germany. But it plays big, with its Arrivals sign and the baggage belt. Which did not move, and suitcases were just nicely draped on it, for everybody to pick their favourite.
Then , the nearest taxi driver asked ME how far it was to the hotel, and I began to seriously doubt my choice. But he got me there alright, giggling and laughing. I hope he was not intoxicated 😉
In the room, first of all I had to turn OFF the TV. A/C and bathroom fan are both fanning away noisily, so I unplugged the A/C, but the other thing has no switch. And is very noisy. Exhausting. But this is the city, there’s noise anyway, and I’ll try to ignore it.
I’m signing off for the night, sleep tight, everybody.
Ordentliches Alberta – Orderly Alberta
Auch wenn es noch nicht ganz so aussieht: der boreale Wald ist hier schon wieder aufgesprengt durch groessere Wiesen und Felder und, vor allem, ordentlich und rechtwinklig angelegte Strassen, ich vermute nummeriert und nicht mehr mit Namen versehen. In Alberta gehoert das so! Nix mehr Kurven und so’n Krams – geradeaus wird gefahren! In etwa 1,5 Std. Sollten wir in Edmonton sein.
Even though the picture is not quite clear on it: the boreal forest here is cut up by much bigger fields and pastures, and above all, by roads that are arranged in an orderly fashion, at right angles, numbered, not named, I assume. That’s how it’s done in Alberta! None, or at least not so much, of that curve and bend and up and down nonsense. Here, we drive straight! Another hour and a half, and we should be in Edmonton.












