Archiv der Kategorie: Wildlife

Und auch wieder da – And back again

Nicht nur gibt es wieder Elch-Mamas mit Elch-Babys.

Not only are there mama mooses with baby mooses again.

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Es gibt auch wieder diese Waldbewohner, die einfach dazugehoeren.

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Es muessen mindestens zwei, moeglicherweise mehr erwachsene Baeren sein. Und Mama Bear freut mich ganz besonders, nachdem die Mutter vieler Kinderchen, die wir ueber die Jahre immer wieder gesehen haben, ja leider im letzten Jahr verschwunden und, wie ich befuerchte, einer Waffe zum Opfer gefallen war. Vielleicht ist das eine Tochter mit Enkeln 🙂

Ein paar Nasen- Und Hutstudien

Neulich holten wir die Bilder von der Wildkamera, und ich muss einfach noch einmal ein paar einstellen 🙂

Mut zur eigenen Nase!

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Und Mut zum ausgefallenen Hut!

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Manche geben sich als Antilopen…

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Extra fuer die Schafhalter…

Neulich auf dem Nordland: Herr (rechts) und Frau (vorne links) Wolf. Sind gerade extrem gefährdet, haben neulich dem Nachbarbauern ein Kalb gestohlen. Nun stehen sie erst recht auf seiner Abschussliste.

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Kommt, wir finden einen Schatz!

Das war die – unausgesprochene – Devise unseres heutigen Morgenspaziergangs.

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Meine Aufpasser.

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Der erste Schatz: ein Stück Elchfell. Der kleine Hund war sehr stolz!

 

So, und wie ihr seht, seht ihr nichts. Das, meine Lieben, liegt am Obst, genauer gesagt, am Apfel. Der will nämlich weder mit Blackberry noch mit WordPress, der kleine elitäre Knilch… Vielleicht will er auch nur nicht mit mir. Weil ICH elitär bin. Auf jeden Fall muss ich jetzt leider spülen, und wenn ich dann wieder Nerven habe, schreibe ich euch vielleicht, wie es heute auf der Schatzseuche war (Rechtschreib-Vorschläge sind ebenfalls sehr eklektisch… affiges kleines Ding…)
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Und jetzt funktioniert’s dann doch, lag wohl an der Dateigröße, die ca. 7 Jahre zum Hochladen brauchte. Der nächste Schatz: ein (drittes) Elchbein. Die werden so nach und nach vom Grader bei uns abgeladen. Wir haben jetzt zwei Vorder- und ein Hinterbein.

Mein Schatz fiel ein bisschen kleiner aus: ein wahrscheinlich vom Raben leergefressenes Ei.

Mein "Schatz": ein vom Raben geleertes Ei

Mein „Schatz“: ein vom Raben geleertes Ei

 

Und was ist hier los?

Fuer uns besonders interessant die Uhrzeit: Wir sind sozusagen kurz hinter dem Baeren hergelaufen, denn um 12:24 nahm Gereon die Karte aus der Kamera. Na, schoen, dass wenigstens einer noch da ist, wenn auch die dicke Baerenmama, die wir ueber Jahre gesehen haben, verschwunden scheint – schade!

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So, wo waren wir stehengeblieben?

Diese verflixte Grippe hat mich so derartig aus der Bahn geworfen, dass es wirklich nicht lustig ist. Eine ganze Woche im Delirium, kein Koffer ausgepackt, nichts vernuenftiges geschafft, nur rumgehustet, rumgehangen, geschwitzt, Kreislauf gehabt. Nicht nur fuehlte ich mich koerperlich wie ein Putzlumpen, auch mental ist das widerlich: Sah ich mich doch hier ankommen, die Aermel aufkrempeln und wie Superwoman zur Rettung vor dem Chaos einschweben. Tja, das war so gar nix. Aber jetzt, jetzt wird es, das spuere ich in den Knochen.

Und so schnappte ich mir heute morgen zum ersten Mal das alte Hundchen und wanderte Richtung Saegeplatz. Frisch-kuehle Morgenluft, Sonne knapp ueber dem Horizont, leider Generatorgeraeusche, aber sonst: Frieden. Der kleine Hund natuerlich auf wichtiger Mission vorneweg.

IMG_20160419_064459Und faengt im Sawmill Yard gleich an, irgendwas zu verbellen. Weil ich keine Heldin bin, habe ich umgedreht und bin Richtung Strasse, wo ich diesen schoenen, frisch ergruenten Baum sah.

IMG_20160419_065517Und waehrend ich noch so guckte, hoerte ich nach langen Jahren zum ersten Mal wieder: den Wolf! Fast wie im Oberbergischen, dachte ich mir… Mit schoener, sonorer Schauerstimme heulte er ein Ruendchen hinter mir rum. Die Hunde reagieren darauf ganz anders als auf Koyoten, naemlich nur mit kurzem Bellen und dann, so wirkt es, mit beeindrucktem Schweigen. Ich hoere ihn gern, es ist ein ganz einzigartiger Ton bzw Gesang. Die Chef-Reaktion (musste ich natuerlich gleich informieren): Ja, dann stell mal die Knarre neben die Tuer… Aber nix gibt’s, so lange ich hier bin, werden keine Woelfe einfach so geschossen, no way! Ausserdem steht Bauer Albert bestimmt sowieso mit Gewehr bei Fuss, denn es ist Kalbezeit, und da will man natuerlich wirklich nicht so dringend einen Wolf um die Kuehe schleichen haben. Er ist akut gefaehrdet, wenn er im Nordwesten bleibt.

Das ist also heute mein aktiver Einstieg ins albertanische Leben. Weiter geht’s jetzt mit der Steuererklaerung, ist ja auch was Feines.