Archiv des Autors: Petra

Von wegen Kälte

Hier ein kleines Wetter-Update: Februar 12, 12:24 Mountain Standard Time, die Sonne scheint, es ist 9°C (in Worten: PLUS NEUN GRAD CELSIUS), die Hunde liegen draußen in der Sonne, sogar Nini, es taut, die Eiszapfen werden länger, vom Dach rauscht der Schnee, und ich fühle mich ein bisschen wie auf Kreuzfahrt. Leider habe ich keine Zeit für den Liegestuhl, und mein Steward kippt glaube ich schon wieder Bäume um. Aber so ist es offensichtlich hier eben auch, und nicht nur kalt. Nur die Sonne, die scheint praktisch immer! Allerdings kann man dem Braten wohl nicht trauen, zum einen, denn es wird bestimmt noch wieder heftig kalt werden. Zum anderen bräuchten wir auch dringend jede Menge Schnee, damit mehr Feuchtigkeit in den Boden kommt. Sonne und Wärme sind also „mixed blessings“, aber schön sind se schon!

Genossenschaften

Das ist der Pup (für Freunde „Puppinger“). Der wohnt hier. Der ist ein Mischling und ungeheuer nett. Bauer Rolf hat dafür gesorgt, dass die Hormone nicht immer machen, dass er zu weit vom Hof wegläuft. Das tut er zwar jetzt immer noch, aber aus anderen Gründen.
Das ist die Zoe, eine Mischlingsdame und womöglich noch netter als der Pup. Sie ist ein bisschen kleiner, kastriert und übrig geblieben von Mietern von Rolf und Judy. Zusammen gehen Pup und Zoe gern auf Tour, man sagt, sie jagen. Wir wissen das nur aus zweiter Hand…
Das ist der Oskar, ein kastrierter Kater und so was wie der Chef der 6-köpfigen Katzenschar. Er ist sehr freundlich und sitzt gern vor der Haustür, von wo er alles unter Kontrolle hat.
Auch diese Dame hier. Das ist nämlich die Susi, von uns Susanne genannt. Susanne ist siamesischer Herkunft und spricht viel und laut. Außerdem schielt sie gewaltig mit ihren schönen blauen Augen. Außerdem hat sie es gern warm, sie war nämlich früher mal eine „Drinnen-Katze“. Hier auf dem Hof gibt’s keine Drinnen-Katzen. Aber Susi witscht schnellstens in den beheizten Shop, wenn man nicht irre aufpasst. Und Susi sitzt in der Treckerkabine, so heute geschehen, weil Gereon das Fenster offen gelassen hatte. Und Susi sitzt, wie hier abgelichtet, im alten Unimog auf einer Pferdedecke. Vielleicht hat sie ja auch einen Führerschein, und wir wissen es noch nicht. Susi ist übrigens so was wie eine Chefin der Katzen-Truppe, was immer mal zu kleinen Kompetenzstreitigkeiten mit Oskar führt. Nini schlichtet dann bereitwillig!
Alle diese Tierchen mögen den Gereon gern, auch mit Sonnenbrille, weil er nämlich der Futtermeister ist und jeden Morgen an die bekannten Stellen ausreichend Leckerkram bringt.
Und dann kam die Geschichte mit dem Hirsch: Seitdem mögen ihn alle Tiere noch viel lieber: Den hat er nämlich für sie mal aufgeschnitten, und nun wohnt der in der Tiefkühltruhe und kommt morgens in die Schüsseln. Sogar der Specht , der zusammen mit den kleineren Spechten, den Chickadees (so einer Art Tannenmeisen) und dem von uns identifizierten White-breasted Nuthatch (so einem kleiberartigen Teil) vorm Fenster die Haut- und Fettstücke verspachtelt, findet den Gereon jetzt nett.

Unsere Gastgeber

Wir haben ja oft genug erzählt, dass wir bei Rolf und Judy auf dem Hof wohnen. Hier ein paar Informationen über unsere Gastgeber und ihr – finde ich – bewundernswertes Projekt. Rolf lebt seit 1966 in Kanada und hat hier schon nach kurzer Zeit seine Frau Judy, eine studierte Apothekerin kennengelernt. Die beiden haben sich dann hier diese Farm gekauft – gar nicht so einfach, weil sie bereits für damalige Verhältnisse nicht groß war und die Banken keinen Kredit geben wollten. Heute ist sie eher zwergig klein mit ihren 7 Quarter Sections eigenem und 7 Quarter Sections gepachtetem Land. Dazu sollte man wissen: 1 Quarter Section sind etwa 64 Hektar! Am Anfang haben sie nur Ackerbau betrieben, bzw. Heu gemacht und verkauft, und Anfang der 70er haben sie die ersten Kühe gekauft. Bis dahin sind sie im Winter immer weiter nach Norden zum Arbeiten gegangen, Judy immer als Pharmacist, Rolf auf Ölbohrtürmen, als LKW-Fahrer und – da bin ich ziemlich sicher – als Mädchen für alles. Mich fasziniert immer wieder, was er alles weiß, von Motoren und Mechanik, vom Wetter und von der Politik, und das meist davon zweisprachig. Dabei ist er stark liberal bis anarchistisch und stur, eine spannende Mischung. Ach ja, und noch ungeheuer ruhig und tolerant. Dagegen ist Judy die aufbrausende, ich habe hier schon erlebt, wie sie bei einer Dame vom Sozialamt ganz energisch den Hörer auf’s Telefon gekracht hat. Bei meinem schwierigen Gesprächen mit meiner Computerfirma hat sie mir die bösen Dinge souffliert, sehr gut! Judy ist eine eher gelassene Hausfrau, doch wird nichts vergeudet. Deswegen ist eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen das Zerschnipseln von alten Kleidungsstücken zu allseits brauchbaren Haushaltsläppchen. Nini hat Judy gleich für sich adoptiert, und die beiden haben oft zusammen auf dem Sofa gesessen.
Auch mit Rolf hat Nini gern auf dem Sofa gesessen, das hat sich aber nicht so oft ergeben, weil der meist den ganzen Tag draußen rumpusselt.
Rolfs große Leidenschaft ist das Segeln, und die beiden haben schon seit Jahren ein kleines Segelboot, dass sie auf einem Anhänger über die Rockies ziehen und dann bei Vancouver oder Vancouver Island ins Wasser lassen, um sich die frische Meeresluft um die Nase wehen zu lassen. Rolfs großer Traum war es wohl schon länger, einmal für ein oder auch zwei Jahre auf „große Fahrt“ zu gehen, nach Mexiko, zwischen der Baja Peninsula und dem Festland, und nun sind die beiden knapp über 60 und haben beschlossen, dass sie das jetzt machen oder nie mehr. Tja, und deswegen sagte Judy neulich zu mir: „Ist es nicht komisch, ich packe jetzt hier alles zusammen, weil mein Mann segeln gehen will, und du bist hier, weil dein Mann gern nach Kanada wollte. Und nun sitzen wir hier.“
Am 25. Januar, nach vielen unerwarteten Problem, war es dann endlich so weit: Das Boot war reisefertig, und Judy auch. Bauer Rolf war total kribbelig, es gab „Huggies“ für alle, und dann brausten sie los, der Bauer natürlich mit runtergekurbelter Scheibe und lautem „Yippieeh!“, hinter sich eine Wolke von Pulverschnee lassend. Inzwischen haben sie schon zweimal angerufen, vom eigens erworbenen Satellitentelefon: In Mexiko hat’s 16 Grad plus, und heute morgen waren sie auf See.

Verehrte Leserschaft!

Heute wende ich mich nochmals mit der Bitte um Mithilfe an Sie. Es ist nämlich so: zwar finde ich meine kleinen Bildchen mit den Links auf große Bildchen ziemlich nett, aber ich muss schrecklich viel Bildbearbeitung machen (was ich nicht so prickelnd finde) und schrecklich viele Bildchen hochladen (wobei ich mich dauernd verheddere). Darum meine Frage: kann man auch damit leben, dass ich einen Begriff verlinke zu einem Bild, z.B. Brandholzgewinnung am Sonntag oder viele Teller warme Suppe
Und meine andere Frage, vor allem an diejenigen, die nicht mit einem superschnellen Internetanschluss gesegnet sind: Sind diese Bilder zu groß zum Runterladen, schläft man darüber ein oder kriegt es an die Nerven?
Ich täte mich sehr freuen, wenn ich dazu was hören könnte und verbleibe einstweilen
P.S.: Oooh, wenn ihr alle sehen könntet, wie schön es heute hier ist! Ich muss leider, leider arbeiten, sonst komme ich nicht aus den Schulden, aber der Himmel ist soooo blau und der Schnee soooo weiß und es ist 7 Grad über Null, so dass man das Heu draußen riecht, lecker, und der kleine Hund geht total nackig raus und will gar nicht rein (das könnte allerdings auch daran liegen, dass er ganz furchtbar heiß ist (demnächst mach ich hier auch mal was zur Erotik auf dem Lande, glaube ich 😉
Eben hat er jedenfalls mit Kater Oskar geflirtet…
Schatzi ist mit der Kamera spazieren, er will mal die Maultierhirschrennbahn entlang wandern in der Hoffnung, ein paar Abwurfstangen zu finden. Heute hat er eine kleine gefunden, zum Rückenkratzen oder so. Diese Viecher waren nämlich gestern abend so etwa zu zwölft an „unserem“ Heu. Zuerst ist das ja ganz nett, aber inzwischen merkt man, dass die sich gewaltig was reinziehen. Schlimmer noch sind die Wapitis, die in Horden bis zu 100 Stück durch die Weltgeschichte wandern und nicht nur Heu fressen, sondern auch noch geregelte Verdauung auf demselben haben, so dass selbst das übrige für die Kühe nicht mehr brauchbar ist. Die Elche dagegen fressen ja in erster Linie Ästchen und so’n Zeugs und knibbeln praktisch nur mal am Heu, das ist nicht so schlimm. Gereon wünscht sich von denen ein „Pärchen“ ums Haus, er hätte gern so einen dicken mit Riesenschaufeln, nur so lange, bis er mal ein schönes Foto gemacht hat, sagt er. Mir verursacht das arg gemischte Gefühle, wie bereits beschrieben. Andererseits, die Idee, die Elchköttel in Kunstharz zu gießen und als Schlüsselanhänger zu verkaufen, wie es angeblich hier manche Leute machen … Wer weiß, vielleicht wäre das noch ein lukrativer Nebenverdienst…
Jedenfalls machen alle diese Tiere interessante Spuren auf dem ansonsten unberührten Schnee, und seit Gereon ein paar Wege freigeschoben hat, auch für uns zum Ums-Haus-Spazieren, benutzen sie natürlich – „Wir sind ja nicht blöd!“ – diese Wege, und zwar schön rechts und links am Rand, da wo der Traktor den Schnee am festesten gedrückt hat. Richtig viel Verkehr ist da!

Diese Seite funktioniert so…

…dass auf der Startseite, sprich unter http://www.petra.konstant.info, immer die aktuellen Texte und/oder Bilder hochgeladen werden. Ich glaube, es werden generell so 20 „Artikel“ angezeigt. Zusätzlich findet man die einzelnen Artikel noch unter den Rubriken, in die ich sie einordne, damit es so über „nächsten Jahre“ nicht unübersichtlich wird ;-))
Auf der Startseite steht also immer der aktuelle Stand. Ich habe das selbst noch nicht so ganz durchdrungen – aber ich lerne und übe.

Mal so vorab – und aktuell

Nun habe ich gestern den nachfolgenden Text geschrieben, und prompt hat der liebe Herr Schu. das als Kritik aufgefasst (jetzt isser bestimmt gleich wieder geknickt, braucht er aber nich). Nein, nein, nein, so war das doch nicht gemeint. Ich wollte doch nur sagen, ich täte mich freuen über Post. Und auch natürlich mal irgendwann über Besuch. Wir haben nämlich (hatte ich das schon irgendwo erwähnt???) ungefähr zwei ganze Kühe in der Tiefkühltruhe, einen fast ganzen Hirsch und geschätzt noch ein Viertel Schwein oder so. Wer will das schließlich alles essen?

Der besseren Übersicht halber für die Millionen Menschen, die diese Seite anklicken, beginnen jetzt alle Kategorien, die unser kanadisches Abenteuer „dokumentieren“ mit „Can.“
Und noch was: Ihr dürft alle einen auf uns trinken – das verflixte schnelle Internet läuft ENDLICH! Jetzt, wo alles etwas schneller geht, wird es in Kürze auch mehr Bilder geben.
Und immer noch was: Von Runa höre ich, dass offensichtlich Menschen auf diese Seite schauen – leider schreibt uns niemand. Wir würden uns sehr freuen, auch ein kleines „feedback“ zu bekommen. Zwar genießen wir hier unsere Ruhe sehr, aber das heißt ja nicht, dass wir nicht lesen wollen. Und wir/ich wüsste gern, ob das mit den Bildern z.B. so funktioniert, ob ich größer oder kleiner einstellen soll, ob mehr oder weniger Bilder – und überhaupt.

Rund ums Haus

Das Haus ist umgeben von ein bisschen Wald, der wahrscheinlich noch einige Zeit ausreichend Brennholz liefern wird. Es hat ursprünglich mal unten an der Straße gestanden, aber dann haben Rolf und Judy kurzerhand ein Erdgeschoss gebaut, das an einem kleinen Hang halb in der Erde steckt und halb zum Garten und Wald hin sich öffnet, und dann das Haus 600 Meter weiter transportiert und dort auf das Erdgeschoss aufgesetzt. Man neigt hier wohl dazu, ganze oder halbe Häuser zu transportieren, schweres Gerät macht niemanden bange.

Hier also das Haus und ein bisschen drumherum, z.B. auf dem Foto mit meinem Schatten bzw. auf dem Foto mit dem alten Autobus das Stück, wo ich im Frühjahr einen Garten zu bewirtschaften hoffe, dann, umgeben von Bäumen, der Dugout, der Regenwasserteich, aus dem das Brauchwasser gewonnen wird, ein Blick auf einen der vielen kleinen Schuppen rund ums Haus und auf eines der vielen nicht fahrtüchtigen Autos, die Rolf wohl als Ersatzteillager nutzt (Kleiner Exkurs: Gerade höre ich in den Nachrichten, dass man keinesfalls im Ort oder sonstwo herumwandernde Elche mit Schneebällen bewerfen soll – das kann tödlich enden, hat es bereits einmal getan im Falle einer Elchkuh mit Kalb auf einem Schulhof, sie tötete den Hausmeister! Gereon hat heute den zweiten Elch in Hausnähe gesehen, ich leider wieder nicht. Allerdings wanderte ich neulich mit den Hunden zum Briefkasten, alles war verharscht, und ich hörte weiter unten im Straßengraben so was wie große Füße krachen – ich hab dann wieder umgedreht, ohne nachzuschauen, ob es vielleicht ein Elch war, aus den oben genannten Gründen.) Außerdem Gereon und Rolf bei der Arbeit draußen – immer ist was zu reparieren. Ach ja, und die Tankstelle „Canadian Style“. Die Landwirte haben natürlich ihre eigenen Tanks, hier gibt’s drei davon.

Zu den vielen kleinen Gebäuden rund ums Haus gehört auch das „White House“. Es hat wohl nicht so viel gemeinsam mit seinem Namensvetter in Washington. Auch hier wieder eine Geschichte von Transport und günstigem Einkauf: Ein Nachbar wollte das Haus für den Luge Hill, den Schlittenhügel haben. Er hatte es sehr günstig, für 150 Dollar gekauft, der Haken war nur, es stand nicht gerade um die Ecke, sondern bei Nose Mountain, kleine, na, (Gereon schätzt gerade) 180 km entfernt, davon immerhin 80 km Teerstraße, der Rest Forestry Trunk Road = Schotterpiste, teilweise richtig steil. Das erklärt vielleicht den arg günstigen Preis. Der Nachbar hat sich dann doch anders entschieden, und Rolf ist seinem Hang für günstige Gelegenheiten nachgekommen. So weit wir wissen, hat er das Ding am Stück von Nose Mountain hierhin transportiert, um vielleicht mal Mutter oder Schwiegermutter dort unterzubringen. Dazu ist es nie gekommen, denn wie das mit kleinen Häuschen so geht: sie füllen sich wie von selbst. So auch dieses. Und in den letzten Wochen hat der Elch sich gern links daneben unter ein Tännchen gelegt, um dort in Ruhe wiederzukäuen. Ich hab ihn leider nur durch die Scheibe unscharf erwischt, aber immerhin! Neben dem kleinen weißen Haus gibt es noch Tyke’s Haus, mindestens zwei weitere kleine Hüttchen, die diversen Kornspeicherlein und die Werkstatt, alle praktisch bis obenhin angefüllt mit den Zeugnissen der Sammelleidenschaft der Bauernhofbesitzer. Es gibt fast nichts, was es nicht gibt – man muss es nur finden! Jedenfalls wird’s nie langweilig.

Noch was zu den diversen Schrottautos (man gewöhnt sich übrigens leider an den Anblick – ich sehe sie schon fast gar nicht mehr!) Neulich fiel mir auf, dass zwei insbesondere sich so ähnlich sahen, eines blau mit weißer Kabine, eines weiß mit blauer Kabine. Darauf angesprochen, bestätigte Judy meinen Verdacht und meinte, das sei typisch für Rolf: Er kaufe ein Auto und dann dasselbe nochmal für Ersatzteile. Dann wies sie mich auf weitere „Paarungen“ unter den Schrottis hin. Zwei Jeeps, zwei Chevys, zwei Ich-weiß-nicht-was. Natürlich sind inzwischen jeweils beide Exemplare Schrott, von Ersatzteilen redet längst niemand mehr. „Und eines Tages, wenn er mal nicht hinguckt, dann lasse ich die alle abholen!“ Sagt Judy. Kann ich kaum glauben ;-)))
Irgendwie scheint mir auch ein alter Trecker doppelt zu sein…

Kühe und so

Zum Hof gehören so etwa 90 Kühe, darunter 4 Bullen, und dann ab Mitte März die entsprechende Anzahl Kälber. Die Kühe sind ganzjährig draußen, und im Sommer weiden sie nicht nur auf „normalen“ Wiesen, sondern können sich auch in einem für unsere Verhältnisse recht großen Waldgebiet rumtreiben, was sie auch tun, wenn’s auf den Wiesen dünner wird. Jetzt im Winter sind sie in Hausnähe und fressen Heu und anderes Rauhfutter. Es sind wohl überwiegend freundliche Kühe, und auch die Bullen machen hier höchstens einmal im Leben Ärger (wenn sie das tun, endet dieses Leben wohl abrupt, denn das ist einfach zu gefährlich).
Kleiner Blick in die Herde:


Man trägt Puderzucker-Schnee auf dem Rücken, Löckchen auf dem Kopf, eher keine Hörner, und natürlich trägt man „Bauch“. Wie man auf dem zweiten Foto sieht, gibt es immer kleine Ausrutscher, so dass auch jetzt noch recht kleine Kälber bei der Herde sind. Am 6. Januar jedoch kam der Bauer aufgeregt reingeflitzt, es war dunkel, -22°C, nicht so wirklich gemütlich, und er rief nach Gereon. Er hatte nämlich beim Hereinfahren ein frisch geborenes Kalb auf der Wiese entdeckt. Das kommt immer mal wieder vor, war jetzt jedoch nicht erwartet. Es gibt für solche Fälle eine Gitterbox auf Kufen, hinein kommt Stroh und das Kalb, das ganze wird an den Truck gehängt und zur „Barn“ geschleppt. Normalerweise kommt die Frau Mama dann hinterher, das Kalb kommt in eine Wärmebox, bis es trocken ist, und dann darf es trinken. In diesem Fall jedoch musste der Bauer wegen der Kälte das Kind einfach hinten auf den Pickup-Truck laden und husch-husch in die beheizte Werkstatt bringen. Mama kam natürlich nicht hinterher. Dort kam es unter Rotlicht in die Gitterbox. Glücklicherweise war es zwar noch pitschnass, doch auch noch relativ warm. Es gibt nämlich wohl auch immer wieder mal Fälle, wo das Kalb in der Badewanne aufgetaut werden muss, und das klappt leider nicht immer. Nun, „unser erstes“ sah so aus:


Es hatte ein ziemlich krummes Hinterbeinchen, und weil die Mama nicht zur Hand war, um Kolostrum zu spenden, sollte es aus der Flasche aus Pulver angerührtes Kolostrum trinken. Das fand es eklig, und alles lief daneben. Allerdings war es da schon von selbst aufgestanden und machte einen durchaus munteren Eindruck. Der erste „Schrei“ war sehr beeindruckend! Also wurde eingefrorenes Kolostrum aufgetaut – und siehe da, in einem Zug (so ungefähr) war die Flasche leer. Morgens wurde es dann auf Gereons Schoß luxuriös zu seiner Mama transportiert (es hatte natürlich dort im Auto eine kleine Verdauung ;-))), dann in die angehängte Gitterbox verfrachtet, Mama konnte sich erinnern: Da war doch was gestern nachmittag! Und ab ging’s auf dem Schlitten in die Barn. Nach fünf Tagen sahen die beiden so aus wie auf Bild 3 und 4 von links, und nach einem Neuschnee und noch einige Zeit und eine Ohrmarke später wie auf den rechten Bildern. Das Bein ist nun gerade, und Baby hüpft schon recht ordentlich, wenn es nicht gerade mitten im Heuballen ruht. Und mein Mann hat ja ein weiches Herzchen: als es neulich so wirklich eklig kalt war, hat er Stroh in die Scheune geschleppt und stolz am nächsten Morgen berichtet, dass Mama, Kind und Tante dort auch geschlafen haben! Wenn das der Bauer wüsste, dass wir seine Kühe verweichlichen!

Thema Nr. 1 – das Wetter


Auch wenn es keine oder wenig Fotos dazu gibt – ein paar Worte zum Wetter. Als wir ankamen, war es ja „nur“ so -15 bis -20°C, glaube ich. Vor allem der kleine Hund fand das schon ziemlich eklig, wie bereits mitgeteilt. Gereon wollen wir dazu mal nicht zitieren, der ist ja eher hartgesotten. Ich fand’s gut auszuhalten. In den nächsten Tagen wurden wir ja dann leider beide krank, so dass Gereon von der nächsten Kaltwetterperiode praktisch gar nichts und ich nur ein bisschen mitbekommen habe. Das Weltcup Rodelrennen auf der Natureisbahn, das zum ersten Mal hier in der Nähe stattfand, hatte sich ausgerechnet die beiden kältesten Tage des Winters ausgesucht, mit -34°C oder so ähnlich. Da bekam ich schon einen kleinen Eindruck, wie es ist, wenn man nicht gern die ungewärmte Luft einatmen mag. Aber weil ich mich hier von vornherein auf große Kälte eingestellt hatte, habe ich kaum wirklich gefroren. Nur die Wimpern sind immer voller Eis, man will blinzeln, damit die Augen nicht kalt werden, und bei manchen Sportlern sah man schneeweiße Stellen im Gesicht – Anzeichen für Hauterfrierungen, wie ich inzwischen weiß. Wenn man aus dem Oberbergischen kommt, hat man ja nicht wirklich eine Idee davon, was Kälte ist und was sie so mit einem machen kann.
Es wurde dann wieder „wärmer“. Das heißt für diese Gegend, es hielt sich meist deutlich unter 0°C, ging jedoch mittags schon mal über null – dann kam es einem gleich wie Frühling vor. Geschneit hat es bisher nur wenig, als wir kamen, lagen so etwa 10-15 cm Schnee, und inzwischen sind es vielleicht so 30 cm. Wenn ich die Erzählungen hier richtig interpretierte, wäre es prima, wenn wir noch gut viermal soviel bekämen – dann gäbe es anständig Schmelzwasser im Frühjahr, und der trockene Boden hätte was zu trinken. In den letzten Jahren herrschte große Trockenheit, und mir klingt es so, als ob der Hauptanteil der Niederschläge im Winter fällt. Da sind 30 cm natürlich nix.
Die Lufttrockenheit ist immens, hier läuft häufig einer oder mehrere Luftbefeuchter, und wir haben inzwischen immer einen Topf mit Wasser auf dem Holzofen stehen. Dennoch schmiere ich mir alles mögliche ins Gesicht, und es ist im Rubbeldikatz weggesogen. Ich glaube, faltenfreier werde ich hier im Leben nicht.
Bei all der relativen Kälte scheint meistens die Sonne. Die Tage sind natürlich jetzt schon deutlich länger, sicherlich gar nicht soviel anders als in NRW. Häufig flirren Eiskristalle in der Luft, und wenn man zum Fenster rausguckt, hat man große Lust, ein bisschen draußen rumzulaufen. Aber die Tücke scheint mir: Je schöner es aussieht, desto kälter ist es.
Nun hat am Sonntag, dem 25.1., die erste größere Kälteperiode dieses Winters eingesetzt. Mindestens -40° in unserer Gegend, eher mehr bei uns vorm Haus. Eine ebenfalls ursprünglich deutsche Nachbarin (ca. 30 km weit weg!) erzählte mir heute morgen, bei ihr sei es knapp an -50°C gewesen, sie habe sich dann doch mal einen Schal vors Gesicht gewickelt! Die Nachrichten sind voll davon. Überall bleiben Autos liegen, Brände entstehen häufiger, weil die Leute alle verfügbaren Heizgeräte einstöpseln, außerdem ihre Autos in der Garage permanent an den so genannten Block Heater, die Heizung für Öl und/oder Kühlwasser, angeschlossen haben. Defekte Kabel führen dann schnell zu Kurzschlüssen und zu den entsprechenden Bränden. Diese können nur schwer gelöscht werden, weil das Löschwasser praktisch gefriert, wenn es aus der Düse kommt. Gestern abend in den Nachrichten: Die Löschmänner wechseln sich ca. alle 15 Minuten ab, länger kann man in dieser Kälte diesen Job nicht tun. Diejenigen, denen da gestern abend die Wohnungen über dem Kopf verbrannt sind, haben es natürlich auch nicht leicht, eine warme Unterkunft zu finden. Die Obdachlosen in den großen Städten sind eine große Sorge für diejenigen, die sich kümmern.
Die Schulen sind ab -40°C geschlossen, der Straßenverkehr ist minimal, in der Stadt ist (angeblich, wir fahren ja nicht) nichts los. Gereon und ich wollten eigentlich Montag in die Stadt fahren, weil wir leergegessen waren, aber wir haben uns dagegen entschieden, in erster Linie, weil es mir zu unheimlich war. Drei Stunden wartete man z.B. auf den hiesigen „ADAC“, wenn man liegenblieb. Das kann dann wirklich sehr unangenehm werden. Auch in unserem Auto gibt es natürlich eine Notfall-Tüte mit warmen Klamotten, der Bauer hat ein Telefonbuch drin liegen, und ich denke das macht Sinn, falls man liegenbleibt und ein Handy bei sich hat. Weil wir nun aber wirklich keine Milch und kein Brot mehr hatten, haben wir uns entschlossen, die wenigen (vielleicht 20?) km in das nächste Dorf zum General Store zu fahren. Das war eine wunderschöne Fahrt, durch die verschneite, völlig ruhige Landschaft. Nur die Bisons zogen über die Riesenwiesen, ich glaube, wir sind 3 Autos begegnet, überall nur Glitzer, Flitzer, Sonne, helle Stoppeln auf weißem Grund vor blauem Himmel. Die Kühe stehen dann eher nahe bei der Farm, wo es beheizte Tränken gibt und Heu gefüttert wird. Nun haben wir für den Rest der Woche genug zu essen und zu trinken im Haus und haben die Farm nicht verlassen. Das heißt, im Moment gibt es in unserer Umgebung mehr Elche als Menschen, wir haben seit Sonntag keinen Menschen mehr gesehen (heute ist Mittwoch).
Gereon ist am ersten kalten Tag etwas leichtsinnig ohne Gesichtsschutz rausgegangen, er kannte das ja noch nicht. Er war etwa 10 Minuten draußen und kam mit einer schneeweißen Nasenspitze wieder rein, die nach seiner Auskunft richtig hart gefroren war – er hat sich nicht getraut, feste zu quetschen. Sie taute dann auf und wurde erst wieder normal und jetzt ist sie immer noch ein bisschen röter als normal, aber ich habe die Hoffnung, dass sie nicht abfällt! Nein, ganz so schlimm war es wohl auch nicht, aber er wickelt sich jetzt konsequent immer was vor das Gesicht, wenn er rausgeht. Der Bauer hat ihm geschildert, dass er schon diverse Erfrierungen im Gesicht und auch an den Fingerspitzen hatte. Vorgestern in den Nachrichten wurde erzählt, dass bei Windchill-Temperaturen von -40°C und drunter exponierte Haut innerhalb von 5 Minuten erfriert! Windchill ist das, was man fühlt, wenn zur Kälte auch noch Wind kommt. Das braucht nicht viel zu sein, Wind von 5-10 km macht schon eine Menge aus.
Ich bin gestern und heute zum Briefkasten gewandert, das sind die reinsten Expeditionen, und am Anfang kam ich mir lächerlich vor, als ich mich für einen kleinen Gang von vielleicht 1500 m eingepackt habe in wollene Unterwäsche, lang, Hose, Wollpullover, Wollstrickjacke, zwei paar dicke Socken, Thermostiefel für -40°C, Mütze, Schal, Thermooverall mit Kapuze, Wollhandschuhe mit Thinsulate-Futter. Nach 10 Schritten habe ich mir die Mütze tiefer ins Gesicht gezogen, damit zwischen Schal und Mütze nur ein Schlitz freiblieb. Die Sonnenbrille hab ich in die Tasche gestopft, die beschlug und fror sofort von der Atemluft, die aus meinem Schal hochkam. Nach ca. 100 m habe ich überlegt, ob ich lieber wieder zurückkehre, weil meine Finger eiskalt wurden. Ich habe sie dann bis runter zum Briefkasten heftig bewegt und es geschafft, eine Hand in den Overallärmel zu ziehen, das ging dann besser. Die zweite habe ich natürlich nicht reingeschafft. Am Briefkasten habe ich meine Post abgelegt und mir dann die leere Stofftüte noch um den freien Handschuh gewickelt – als zusätzlichen Windschutz, obwohl eigentlich glaube ich gar kein Wind war. Als ich den Rückweg so halb geschafft hatte, bin ich mal einen Moment stehengeblieben, weil meine Begleiter, die beiden Hunde, die dieses Wetter hervorragend meistern, so intensiv in eine Richtung schauten. Ich habe dann die Kojoten so laut (und damit wohl auch so nah) wie noch nie heulen gehört und – ich gestehe – einen kleinen Schritt zugelegt. Da waren dann auch meine Hände warm und der Rest schon eher verschwitzt. Soviel zum kleinen Gang zum Briefkasten. Erwähnen muss ich nicht, dass all die Atemluft und die Feuchtigkeit, die der Körper abgibt, speziell um den Kopf herum zu Eis und Schneekristallen gefriert und man lustig aussieht. Der Thermooverall fängt nach 5 Minuten an zu knistern wie Alufolie. Die Stiefel scheppern irgendwie – schade eigentlich, dass man aufgrund der Ausstattung gar nichts mehr von der himmlischen Stille hört, die hier herrscht! Heute dann 10 Grad wärmer, also so -32°C oder so. Das kommt einem gleich viel angenehmer vor, und mein Gang zum Briefkasten war halb so wild.
Nun hab ich ja immer gedacht, wir wollen uns mal nicht so anstellen, am Nordpol ist es bestimmt noch viel kälter und auch in Nunavut, dem von den Nordwestterritorien abgetrennten Teil, in dem überwiegend Inuit leben. Aber mein Gatte hat mich eines besseren belehrt: Die haben da oben praktisch Seeklima und wir so richtig echtes Kontinentalklima. Der Yukon ist wohl berüchtigt für seine extremen Temperaturen von bis zum -50 oder 60, aber wir sind gar nicht so weit davon weg hier. Na, nun weiß ich das auch.
Ich habe beschlossen, man sollte immer für mindestens eine Woche Vorräte im Haus haben, genug Sprit in allen Tanks und dafür sorgen, dass das Brandholz nicht ausgeht. Dann muss man jedenfalls nicht erfrieren und verhungern. Und darüber hinaus ist der Winter hier wirklich wunderschön! Auch jetzt wieder schaue ich auf zwei große Buntspechte, die vorm Fenster an den Speckschwarten hämmern, dass das Haus dröhnt, und Gereon ist wieder mit der Kamera auf Elchjagd. Ich werde als nächstes mal in den Häuschen ums Haus nach Schneeschuhen suchen – das wär noch was, anstatt zu joggen.
Ach ja, und Fotos von der Kälte gibt’s deswegen nicht, weil auch die Akkus von der Kamera in die Knie gegangen sind. Die einzigen „Näherungsfotos“, die ich habe, rühren von unserem Sonntagsspaziergang, und ich hab das von Gereon auch noch verwackelt! Da war’s aber nur etwa -20°, das gildet nicht wirklich. Aber es gibt einen kleinen Eindruck.

Nini im Abenteuer

Damit fing es an:

Nini bekam eine neue Kiste, Fluggesellschaft-genehmigt, riesig und – wie man sieht – gleich von Else okkupiert. Na ja.
Mit dieser Kiste gaben wir den kleinen Hund in Frankfurt ab, man hatte uns gemütliche 20°C im Frachtraum zugesagt, und so trennten wir uns für etwa 12 Stunden. In Calgary
gelandet, erwartete uns eine etwas jammernden, aber sonst wohlgemute Nini für die Inspektion durch die kanadischen Behörden. Eine freundliche Dame schien sich in erster Linie für Ninis mitgenommenes Futter zu interessieren, das Hündchen hätte irgendeines sein können, das hat sie nur aus der Ferne angeschaut. Immerhin konnten wir etwas Aufsehen erregen mit diesem mageren kleinen Ding, als wir quer durch das Flughafengebäude in Calgary spurteten, um zum extra eingerichteten Hundeauslauf draußen zu flitzen, wir waren ja der festen Überzeugung, dass das Hündchen Druck auf der Blase hätte. Draußen aber – Schock schwere Not! – war es kanadisch kalt, die Verdauung stagnierte darauf hin total! Auch gut. Also wieder in die Kiste und in den nächsten Flieger. Der war klein, aber auch brav, und wir konnten das Kistchen auf dem Rollfeld stehen sehen, als wir einstiegen – klapperbibberzitter!
In Edmonton wartete schon Bauer Rolf auf uns, schnell das kleine Hündchen abgeholt, es wurde auch dort auf dem Flughafen gehörig bewundert und von Kindern geknutscht. Verdauung funktionierte jetzt, es gab auch Gras, allerdings immer noch kalt. Eingeladen, losgefahren zum Motel.

Tja, wo isses denn?
Die Bildunterschrift natürlich: Das mag das!
So war es dann wirklich:
Zu Ninis Entsetzen war es IMMER NOCH KALT! Nebliges Eis oder eisiger Nebel, irgendwie -15°C, jedenfalls kein Whippet-Wetter, und ohne den von Oma Marliese noch schnell genähten grünen Jägermantel wäre Nini ziemlich aufgeschmissen gewesen. Aber noch sind wir ja in der Zilivisation, wir gehen abends fein bei Freunden von Rolf und Judy essen, Nini schindet wieder Eindruck und bekommt Knöchlein. Sie ahnt ja nicht, wohin wir dann am Montag fahren!

Ein Gepäckstück unter vielen, übersteht sie die etwa 450 km von Edmonton nach Roschlaub Country gut. Erste Ausflüge an die Luft finden natürlich mit dem Jägermäntelchen
statt, und man muss sich nach und nach an die beiden Kollegen gewöhnen, Pup (mit Gereon) und Zoe (auf dem Weg zum Briefkasten). Die sind zwar harte Burschen, aber mit einem Herz aus Gold. Hin und wieder, so hören wir, holt sich Pup einen Hirsch, aber ein bisschen Schwund ist halt immer mal.

Und dann wurde es sehr schnell RICHTIG KALT! Das heisst: -34°C, mit Wind kälter. Der kleine Hund stand vor der Tür, und wenn man ihn dann eingepackt hatte (zwei Lagen, grünes Mäntelchen zuerst, dann das Leopardenmäntelchen) und die Tür öffnete, kam ein eisiger Nebelschwall hinein, und der kleine Hund wollte nur sterben, jedenfalls nicht
raus. Wenn man ihn dann freundlich überredet hat, hat er sich ganz dolle beeilt, aber drei Beine mussten eben leider meist auf die Erde, und am zweiten oder dritten kalten Tag hat er beim Pinkeln geweint, weil ihm die Füsschen so weh taten (jedenfalls war das unser Eindruck). Also hat die Chefin, beim nächsten Stadttrip, Vorsorgemaßnahmen für die nächste Kälteperiode ergriffen:
Beim ersten Testlauf war es nicht mehr kalt, sie ist gleich losgeknattert, und die Schuhe gingen einer nach dem anderen fliegen. Aber jede anständige Husky hat hier so was, und ich denke, wenn ich sie etwas fester verklette und wenn es wieder kalt wird und die Bewegungen sich verlangsamen, wird’s gehen. Auch ist jetzt (15.1.04) alles verharscht, und da kann das auch recht praktisch sein. Inzwischen (26.1.04) ist es mal wieder -40°C, da sind die Schühchen recht willkommen, sogar bei der zickigen Nini, die inzwischen wirklich unterscheidet zwischen wichtig (pinkeln) und nicht so wichtig (schnuffeln).
Nur zur Info für alle verhätschelten Hunde daheim: Die Hofhunde sind immer draußen, sie haben eine Hütte und fertig.